Nicola Sturgeon äußerte die Empfindung, sie müsse eine Strafe für eine Tat verbüßen, die sie nicht begangen hatte. Diese Aussage erfolgte im Kontext der Verurteilung ihres Ex-Mannes und ehemaligen Spitzenkandidaten der schottischen Nationalpartei, Peter Murrell, für die Unterschlagung von über 400.000 Pfund aus den Mitteln der Partei. Murrell gestand diese Unterschlagung, die zwischen 2010 und 2022 stattfand und zur Finanzierung eines luxuriösen Lebensstils diente. Er verbrauchte die Gelder für teure Fahrzeuge, eine Motorhome, Schmuck und andere Luxusgüter.
Murrell erhielt die Verurteilung für die Tat. Seine Strafzumessung stand im Juni an, zeitgleich mit zwei Parlamentswahlen der SNP in Aberdeen und Arbroath. Die schottische Nationalpartei sah sich durch den Vorfall mit Forderungen nach einer unabhängigen Untersuchung ihrer Finanzen konfrontiert. Sturgeon, die von 2014 bis 2023 Ministerin Schottlands war, und Murrell, der als Spitzenkandidat von 2001 bis 2023 diente, standen im Zentrum dieser Kontroverse.
In einem Interview erklärte Sturgeon, sie würde sich nicht für die Verbrechen anderer entschuldigen. Sie betonte, dass sie keine Verantwortung für die Taten ihres Ex-Mannes trug und dass sie sich nicht für die Verbrechen anderer rechtfertigte. Sie betonte ihre eigene Verantwortung für ihre Entscheidungen und Handlungen, betonte jedoch, dass sie keine Verantwortung für die Verbrechen trug, die ihr Ex-Mann begangen hatte.
Sturgeon hatte stets die Kenntnis von Murrells Verbrechen bestritten und wurde nach einer polizeilichen Untersuchung nicht angeklagt. Die ehemalige Premierministerin erklärte, sie sei von der Polizei vollständig freigesprochen worden und dass ihr Ex-Mann ihr gelogen hatte. Sie bezeichnete Murrell als jemanden, der eine Straftat gegen die SNP begangen hatte und sie getäuscht und betrogen hatte.
Sturgeon äußerte zudem, dass ihre Darstellung in den Medien im Vergleich zu der ihres Ex-Mannes eine ungleiche Behandlung erfahren hatte. Sie berichtete, dass sie von mehreren Frauen kontaktiert worden war, die von ihren Männen betrogen worden waren, und dass sie entschlossen blieb, ihre Position zu wahren. Sie betonte, dass sie nichts falsch gemacht hatte und daher nicht verstecken wollte.