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Politik

Sturgeon zur Verfehlung ihres Mannes: Ein Blick auf Skotlands politische und private Turbulenzen

Der ehemalige Premierminister kommentierte die Verurteilung von Peter Murrell und reflektierte über die Herausforderungen der politischen Linken.

Nicola Sturgeon, die ehemalige Premierministerin Schottlands, äußerte sich zu der Verfehlung ihres Mannes, Peter Murrell. Murrell gestand diese Woche zu der Veruntreuung von Hunderttausenden von Pfund Sterling aus der SNP. Sturgeon erklärte vor einem Publikum in Wales, dass sie für die Verfehlungen von Männern nicht verantwortlich gemacht werden sollte. Sie bemerkte, dass ihr Bild in Schottland diese Woche mehr Frontseiten besetzte als das ihres ehemaligen Mannes, was sie als ungerecht empfand.

Murrell, 61 Jahre alt, gestand vor dem High Court in Edinburgh, dass er zwischen 2010 und 2022 über 400.000 Pfund aus der SNP veruntreut hatte. Er verwendete das Geld für Luxusgüter wie zwei Fahrzeuge, ein Wohnmobil, Schmuck und Kosmetika. Er wurde in Untersuchungshaft genommen. Sturgeon bestritt durchgehend jegliches Wissen über Murrells Verbrechen und wurde nach einer polizeilichen Untersuchung nicht angeklagt.

Im Rahmen der Promotion ihres autobiografischen Werkes sprach Sturgeon über die Aufmerksamkeit, die sie erfahren hatte. Sie beschrieb die Situation als eine zeitlose Klage: Wenn ein Mann etwas falsch macht, wusste die Frau es irgendwie und es sei ihre Schuld. Sie erwähnte auch, dass sie von einer Reihe von Frauen kontaktiert wurde, die sich in Situationen befanden, in denen ein Ehemann sie verraten hatte, und diese Frauen Solidarität zeigten.

Die ehemalige SNP-Vorsitzende äußerte sich auch kritisch gegenüber den Schwächen der progressiven Linken. Sie betonte, dass ein Teil des Problems darin bestehe, dass zu viele Politiker keine klare Vision für eine bessere Gesellschaft oder ein besseres Land besaßen. Nach ihrer Meinung sollte man in die Politik treten, wenn man eine solche Vision besaß.

Sturgeon verglich ihre Erfahrungen mit früheren Premierministern. Sie lobte David Cameron als den, den sie am meisten mochte und Theresa May als den, den sie am meisten respektierte. Sie äußerte ihre grundlegende Meinungsverschiedenheit mit Boris Johnson, da dieser nichts ernst nahm. Sie meinte, dass Johnson niemals in unmittelbarer Nähe zum 10 Downing Street hätte sein dürfen.

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