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Welt

Sturmfluten in New York und Hitzedruck in Europa

Überflutungen und extreme Hitze trafen Städte und Regionen gleichzeitig

New York City erlebte am Mittwoch Sturzfluten. Große Teile von Brooklyn und Queens empfingen in kürzester Zeit etwa zwei Zentimeter Niederschlag. Die Behörden berichteten, dass die Flut das Abwassernetz mit einer Rate von bis zu sechs Zentimetern pro Stunde überflutete. Das veraltete System, welches nur eine Rate von 1,75 Zentimetern pro Stunde bewältigen konnte, brach unter der Belastung zusammen. Bewohner und Pendler mussten durch die Wasserfluten gehen, die mit gefährlicher Geschwindigkeit flossen. Mehrere wichtige Straßen, darunter die Long Island Expressway, wurden blockiert, und die U-Bahn-Verbindungen erlitten erhebliche Störungen, da Wasser in die Stationen drang. Zahlreiche Müllsäcke und lose Gegenstände wurden von den Strömen mitgerissen.

Parallel dazu erlebte Westeuropa eine extreme Hitze unter einem Hitzedruck. Warme Luft blieb unter einem starken Gebiet anhaltender Hochdruckeinflüsse eingeschlossen. Die erste große Hitzewelle des Jahres 2026 traf ungewöhnlich früh ein. Temperaturen in Regionen wie dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Deutschland stiegen deutlich über dem Durchschnitt. Große Gebiete erlebten Temperaturen, die zehn bis fünfzehn Grad über dem klimatischen Mittel lagen.

Frankreich brach seinen Mai-Rekord mit 30,5 Grad Celsius. Die Temperaturen stiegen seit Donnerstag in den niedrigen Dreißigern und nahmen weiter zu. Es wurde erwartet, dass in einigen Regionen bis zum Wochenende Temperaturen über zehn Grad über dem Durchschnitt blieben, und Teile des Südwestens könnten 37 bis 38 Grad Celsius erreichen.

Spanien und Portugal bedrohten ihre Mai-Rekorde nicht, erlebten jedoch die längste Hitzeperiode. Über das Ende des Mai und den ersten Teil des Juni blieben die Temperaturen in ganz Iberien fünf bis zehn Grad über dem Durchschnitt. Die Temperaturen erreichten seit Donnerstag die hohen Dreißigstage und wurden voraussichtlich fortgesetzt. Diese Wetterereignisse zeigten die unterschiedlichen Herausforderungen, denen sich Städte und Regionen in den aktuellen Jahreszeiten stellen mussten.

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