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Sport

Sydney Swans: Trainer zeigte tiefe Enttäuschung nach Vorfall

Spielerstand-Entscheidung im Schatten der Ermittlungen

Der Trainer der Sydney Swans, Dean Cox, äußerte tiefe Enttäuschung über die jüngsten Vorfälle. Das Team und die AFL standen vor der Entscheidung, mehrere Spieler aufgrund eines mutmaßlichen sexuellen Übergriffs auszusetzen, während eine Untersuchung lief. Die Victoria-Polizei erschien am Montag im Pullman Hotel in East Melbourne und leistete Ermittlungen bezüglich eines Berichts über einen sexuellen Übergriff in den frühen Morgenstunden.

Die Swans übernachteten am Sonntagabend im Hotel, nachdem sie einen Sieg gegen Essendon im MCG errungen hatten. Dieser Sieg sicherte ihnen den zweiten Platz in der AFL-Tabelle und einen Heimqualifikationsfinal in drei Wochen. Am Dienstagmorgen sprach Cox kurz mit Journalisten vor der Vereinszentrale. Er erklärte, dass er über die geschehenen Ereignisse äußerst enttäuscht sei und die Fragen verstande. Er versprach, Informationen zu liefern, sobald weitere Details vorlagen.

Auf die Frage, ob Sanktionen gegen Spieler verhängt würden, antwortete Cox, dass er mit der AFL und den zuständigen Stellen alles durchdachte. Er versprach, über die verfügbaren Informationen auf dem Laufenden zu halten. Er bestätigte jedoch nicht, ob er bereits mit den Spielern über den Vorfall gesprochen hatte, und sagte, er würde dies „während des Tages klären“.

Der Geschäftsführer der Sydney Swans, Matthew Pavlich, bestätigte am Montagnachmittag, dass mehrere Spieler an einem „mutmaßlichen Vorfall“ beteiligt gewesen waren. Er lehnte jedoch eine Aussage darüber ab, ob irgendwelche Spieler verhaftet worden seien. Pavlich erklärte, dass der Club mit der AFL und den relevanten Behörden zusammenarbeitete. Da es sich um eine laufende polizeiliche Angelegenheit handelte, konnte er keine detaillierteren Angaben machen. Er betonte, dass der Club die genauen Umstände noch ergründe und interne Untersuchungen durchführte. Er äußerte sich jedoch schockiert und enttäuscht über die Situation, in der sich die Spieler befanden.

Stand Montagabend waren keine Spieler im Zusammenhang mit der Untersuchung angeklagt worden. Die AFL äußerte sich noch nicht zu dem Sachverhalt, obwohl ihre Integritätsabteilung mit Sicherheit involviert werden würde. Im Gegensatz zur NRL besaß die AFL keine strikte Regelung für einen sofortigen Spielerstand-Down bei schwerwiegenden Vergehen wie sexueller Gewalt. Dennoch hatte die AFL beispielsweise Tanner Bruhn für die gesamte Saison 2025 ausgesetzt, obwohl sein Fall später eingestellt wurde. Sollte die Sydney-Mannschaft Spieler aussetzen, würde dies voraussichtlich deutlich vor der Auswahl der Mannschaft am Ende der Woche klar werden. Unabhängig von der Entscheidung des Clubs hatte die Ermittlung das Team vor den Finals erschüttert und einen Schatten über die Saison geworfen.

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