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Politik

Zufriedenheit sank: Taylors Zustimmung brach ein und One Nation stagnierte

Wähler lehnten die Regierungspolitik ab; Bedenken bezüglich KI-Rechenzentren dominierten die Debatte

Die jüngste Umfrage des Guardian Essential zeigte einen deutlichen Rückgang der Zustimmung für Angus Taylor und eine Stagnation der Unterstützung für One Nation. Die primäre Stimme von One Nation stabilisierte sich auf fünfundzwanzig Prozent, was einen Punkt gegenüber der Umfrage im Juni verzeichnete. Gleichzeitig brach die Zustimmung zu Taylor stark ein, während die Unterstützung für die Regierungsparteien schwankte. Die Wähler äußerten ihre Unzufriedenheit mit der Bewältigung der Inflations- und Lebenshaltungskrise durch die Regierung.

Die australischen Bürger zeigten zudem eine Zurückhaltung bei der Annahme neuer Rechenzentren für künstliche Intelligenz. Weniger als ein Drittel äußerte die Bereitschaft, eine solche Einrichtung in ihrer lokalen Umgebung zu akzeptieren. Die Bedenken konzentrierten sich auf die Energieanforderungen, die Wasserversorgung, die ökologischen Auswirkungen sowie den Lärm. Diese Sorgen zeigten, dass die öffentliche Meinung eine vorsichtige Haltung gegenüber der Expansion dieser Technologie einnahm.

Die Umfrage ergab, dass die Regierungspolitik in Bezug auf die Kosten und die Inflation stark kritisiert wurde. Sechzigvierzig Prozent der Befragten bewerteten die Leistung der Regierung als mangelhaft, während nur sechzehn Prozent sie als gut erachteten. Die Kosten der Lebenshaltung und die Inflation bildeten bei fast achtzig Prozent der Wähler das wichtigste Anliegen. Medicare und Gesundheit sowie Kriminalität waren ebenfalls häufig genannte Themen.

Der Oppositionsführer sah seine eigene Zustimmung stark sinken. Im Juni unterstützten dreißigsechs Prozent der Menschen Taylors Arbeitsleistung, doch im aktuellen Bericht sank seine Zustimmung um drei Punkte, während die Ablehnung um sieben Punkte stieg. Die Netto-Zustimmung sank auf minus zwölf. Die Zustimmungswerte von Taylor sanken bei Männern um sechzehn Punkte und bei Frauen um vier Punkte.

Auch die Zustimmung zu Premierminister Anthony Albanese verzeichnete einen leichten Anstieg, blieb jedoch negativ mit minus vierzehn Punkten. Mehr als die Hälfte der Wähler lehnte seine Leistung als Premierminister ab. Die Regierung reagierte auf die Kritik durch Ankündigungen, Rechenzentren und die Nutzung von Wasser und Strom stärker zu regulieren. Diese Maßnahmen sollten die notwendige gesellschaftliche Akzeptanz für den Bau solcher Anlagen schaffen.

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