Das Gesetz zur Verhandlung von Medieninhalten traf im Parlament, nachdem die Regierungsparteien Labor und Koalition sich auf die Bedingungen geeinigt hatten. Dieses Gesetz zwang Technologieunternehmen wie Facebook und TikTok, Medienhäusern für den Wert zu bezahlen, den sie aus den Plattformen der Unternehmen bezogen. Nach Verhandlungen mit der Opposition änderte Labor den Entwurf, um die Technologiekonzerne zu verpflichten, mindestens acht Verträge mit Nachrichtenverlagen einzugehen, was eine Erhöhung gegenüber den zuvor sechs Verträgen darstellte.
Das Schema sah vor, dass die Plattformen nur maximal fünfundzwanzig Prozent ihrer Belastung durch jeden Vertrag kompensieren durften. Diese Regelung sollte den Abschluss von Verträgen mit einer breiten Palette von Medienorganisationen fördern. Zusätzlich wurden fünf Prozent der Mittel an die Nachrichtenagentur der australischen Nachrichtenagentur (AAP) überwiesen.
Die Kommunikationsministerin Anika Wells erklärte, dass die Albanese-Regierung für Journalisten sorgte und sicherstellte, dass diese ihren fairen Anteil von den digitalen Plattformen erhielten, die von australischen Nachrichten profitierten. Der stellvertretende Schatzmeister Daniel Mulino bezeichnete den Tag als „bedeutend für die Zukunft des australischen Journalismus“ und betonte den Wunsch nach Verträgen zwischen digitalen Plattformen und einer vielfältigen Reihe von Medienorganisationen, um eine faire Vergütung für die Nutzung von Inhalten zu gewährleisten.
Parallel dazu trat Australien der Verurteilung der Anwendung der Todesstrafe durch den Iran bei. Das Land schloss sich mit über dreißig Nationen, darunter Frankreich, das Vereinigte Königreich und Kanada, zusammen. In einer gemeinsamen Erklärung verurteilten die Staaten die Ausführung von Protestierenden zur „Stummlegung von Dissens“. Die Europäische Union und der oberste Diplomat verurteilten die Anwendung der Todesstrafe durch den Iran in den stärksten Begriffen.
Die Erklärung betonte, dass die Anwendung der Todesstrafe zur Stummschaltung von Dissens, zur Einschüchterung von Gemeinschaften und zur Bestrafung von Einzelpersonen, die ihre Menschenrechte ausübten, niemals gerechtfertigt werden konnte. Die Erklärung verstärkte die wachsenden Alarmzeichen der Vereinten Nationen und Menschenrechtsgruppen hinsichtlich des Anstiegs der Hinrichtungen in den letzten Monaten. Die Vereinten Nationen wiesen auf eine Zahl von mindestens fünfzigundseatürgungen aufgrund von national sicherheitsbezogenen Anklagen hin, einschließlich siebenundzwanzig Personen in Fällen, die mit den Protesten in Verbindung standen.