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Politik

Teena McQueen starb nach Abspaltung zur One Nation

Die ehemalige Vizepräsidentin der Liberalen Partei verstarb nach schwerer Krankheit

Die ehemalige Spitzenpolitikerin Teena McQueen verstarb am Mittwoch nach einer schweren Erkrankung. Ihr Tod erfolgte Wochen nach ihrer Abspaltung zur Partei One Nation. McQueen war eine bedeutende Figur innerhalb der Liberalen Partei und wurde für ihren Beitrag zur Organisation in Erinnerung behalten. Sie hatte als stellvertretende Vorsitzende der Bundesliberalen Partei von 2017 bis 2023 gedient.

McQueen war eine langjährige Mitglied der Liberalen Partei, bevor sie im Mai zur One Nation wechselte. Sie genoss Anerkennung für ihre konservativen Kommentare und trat regelmäßig in den Medien auf. Zudem pflegte sie Kontakte zu Persönlichkeiten wie Gina Rinehart und besuchte den Resort Donald Trumps in Mar-a-Lago.

Der ehemalige Premierminister und aktuelle Liberal-Präsident Tony Abbott betonte den Verlust eines guten Freundes. Er erklärte in sozialen Medien, dass McQueen manchmal Loyalität vor Urteilsvermögen stellte, doch ihre großzügige Art erlaubte es ihr, Pläne mitzuteilen und dann auf die Argumente anderer zu hören. Abbott merkte an, dass ihre Frustrationen mit der Partei öffentlich wurden, doch diese stets der Motor für eine bessere Regierung Australiens war.

Die Oppositionsführerin aus New South Wales, Kellie Sloane, pries McQueen als eine „Naturkraft in der australischen Politik“ an. McQueen hatte im Mai enthüllt, dass sie empfand, die Verwahrlosung der Liberalen Partei begann, als Herr Abbott seine Position als Premierminister verlor. Innerhalb der Liberalen Ränge war sie eine spaltende politische Persönlichkeit. Im Jahr 2022 brandmarkte der damalige Senator Simon Birmingham ihre Position als Vizepräsidentin als nicht haltbar, als sie erklärte, dass die „linken“ Teile der Partei bereits abgewandert seien.

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