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Kriminalität

Teenager in Brisbane angeklagt wegen Terrorpläne

Jugendlicher soll durch den Unabomber beeinflusst worden sein

Ein Teenager aus Brisbane wurde wegen angeblicher Terrorpläne angeklagt. Der Jugendliche, dessen Name aus rechtlichen Gründen nicht genannt wurde, plante mutmaßlich Anschläge gegen die Liberale Partei und die Labour Day-Demonstration im Jahr 2024. Er wurde von der Strafverfolgungsbehörde als 16-Jähriger verhaftet.

Die Staatsanwaltschaft führte an, dass der junge Mann terroristische Anschläge vorbereitet oder geplant hatte. Er nutzte rezeptfreie Chemikalien, um Einrichtungen oder Personen, die mit der Liberalen Partei Australiens in Verbindung standen, anzugreifen. Zudem plante er die Überfall eines Demonstrationszuges am Labour Day, worunter die Zeichnung einer Explosion an der Boundary Road auf dem Weg enthalten war.

Der Richter hörte den Jugendlichen seine angeblichen terroristischen Pläne als sein „kleines Zukunftsprojekt“. Die Staatsanwaltschaft berichtete dem Gericht, dass der Angeklagte Forschung betrieben hatte, um Sprengstoff herzustellen, Chemikalien erworben und Explosive für einen Angriff getestet hatte. Er kommunizierte über Monate hinweg über Terrorismus, Bomben und Sprengstoffe.

Es wurde behauptet, der Angriff zielte darauf ab, eine anti-kapitalistische, anti-technologische Ideologie zu fördern, die dem Denken des Unabombers Ted Kaczynski ähnelte. Der Angeklagte kommunizierte mit Freunden über Kaczynski und teilte zahlreiche Beiträge und Memes über den Mann, einschließlich seiner Todesnachrichten aus dem Jahr 2023. Er besaß eine Kopie eines Essays von 35.000 Wörtern und erweiterte diesen mit ähnlichen Themen.

Der Manifest sagte, die Gesellschaft zerfiel teilweise aufgrund des „technologischen Systems“. Er argumentierte, dass dieses System seit seiner katastrophalen Entwicklung im zwanzigsten Jahrhundert ein Hauptproduzent heutiger gesellschaftlicher Probleme gewesen sei. Er betonte, dass die „Gier des Menschen und kapitalistische Ideale“ die Hauptursache für Kriege, Völkermorde und den Verlust der Autonomie seien.

Die Staatsanwaltschaft plante, einen Professor für Terrorismus an der Universität London anzurufen. Dieser würde belegen, dass der Angeklagte von Kaczynski beeinflusst worden war und dass er die Argumentation vertrat, dass Gewalt ein akzeptables Mittel zur Verwirklichung seiner anti-technologischen Ideologie sei. Die Polizei entdeckte während einer Durchsuchung bei der Mutter des Jugendlichen Zutaten für eine Bombe in einem Mülleimer.

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