Ein achtzehnjähriger Mann aus San Diego gestand, einen Seeleone in einem Video anzgetreten. Tyler Muehl räumte vor Gericht ein, dass er eine geschützte Meeressäugerart angegriffen hatte und somit gegen das Gesetz verstieß. Die Verfehlung betraf die Verletzung des Gesetzes zum Schutz von Meeressäugern, welches die Belästigung von Wildtieren untersagte.
Muehl erkannte vor Gericht, dass er den Seeleone wiederholt tritt. Er beschrieb, wie er den Tier mit den Händen erhoben hatte, als ob er sich auf einen Kampf vorbereitete, und nannte sich dabei den Namen eines ehemaligen Kämpfers der Ultimate Fighting Championship. Er gestand, dass er das Tier viermal tritt. Zwei Mal traf er das Gesicht des Tieres, was dazu führte, dass es zurückwich und versuchte zu fliehen. Ein drittes Mal tritt er das Tier, als es auf die Wand stieß. Nach dem vierten Tritt entkam das Tier jedoch und gelangte zu einem angrenzenden Strand.
Ein Video der brutalen Tat erschien anschließend in den sozialen Medien. Muehl stimmte vor Gericht zu, dass die verbreitete Aufnahme eine genaue und faire Wiedergabe dessen darstellte, was geschehen war. Die Staatsanwaltschaft erklärte, dass die Tat eine Verbrechen darstellte und entsprechende Konsequenzen nach sich zogen.
Eric Morgan, ein Beamter der Behörde für Meeresschildkröten und Atmosphäre, betonte die Ernsthaftigkeit der Situation. Er erklärte, dass die Behörde alle Verstöße gegen das Gesetz zum Schutz von Meeressäugern sehr ernst nahm. Morgan betonte, dass das absichtliche Treffen oder Tritten eines Meeressäugers nicht nur illegal war, sondern auch für das Wohlergehen des Tieres gefährlich sei.
Die Richtlinien der Behörde mahnten die Öffentlichkeit, bei der Betrachtung von Seeleonen und anderen Arten, die unter das Gesetz zum Schutz von Meeressäugern fielen, mindestens hundertfünfzig Meter von ihnen Abstand zu halten. Die Behörde betonte, dass die Einhaltung dieser Distanz wichtig sei, um die Tiere zu schützen.