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Kriminalität

Teenager verhaftet nach Angriff auf deutsche Schule

Zwei Mädchen schwer verletzt; Verdächtiger mit Waffe festgenommen

Zwei dreizehnjährige Mädchen erlitten schwere Verletzungen bei einem Vorfall an einer Schule in Oberbayern. Ein sechzehnjähriger Verdächtiger wurde im Zuge der Ermittlungen festgenommen. Die Polizei leitete eine umfangreiche Operation im Bereich des Welfen-Gymnasiums in Schongau ein.

Der Verdächtige trug eine Messer sowie eine Waffe bei sich. Die Behörden gingen davon aus, dass die Tat allein begangen worden war. Obwohl die Mädchen nicht in lebensbedrohlichem Zustand befanden, klärten die Beamten noch die genaue Anzahl der Beteiligten und die Schwere ihrer Verletzungen.

Die Polizei gab an, dass es unklar blieb, welche Waffe bei dem Angriff eingesetzt worden war. Eine Polizeisprecherin erklärte, dass die Möglichkeit eines Messerangriffs nicht bestätigt wurde. Die Identität des Verdächtigen blieb unbekannt, und es war unklar, ob dieser Verbindungen zur Schule besaß.

Die Polizei bezeichnete den Vorfall als eine “Rampage”. Der Innenminister Bayern, Joachim Herrmann, äußerte die Vermutung, dass die beiden Mädchen gestochen worden seien. Diese Aussage wurde von der Polizei nicht bestätigt. Herrmann merkte an, dass der Verdächtige zuvor psychiatrische Behandlung erhalten hatte und unbestätigte Hinweise auf eine frühere Schülerin vorlagen.

Ein Kontaktpunkt für Angehörige und Eltern der Schüler wurde in einer Feuerwache in der Stadt eingerichtet. Das betroffene Gymnasium wurde 1887 gegründet und war zunächst fast ausschliesslich eine Mädchenschule. In den letzten vierzig Jahren wurde die Schule gemischtgeschlechtlich.

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