Ein tödlicher Unfall, bei dem ein Tesla auf einer Straße in ein Wohnhaus fuhr, wurde von der nationalen Verkehrs- und Sicherheitsbehörde (NHTSA) untersucht. Der Vorfall ereignete sich am 19. Juni in Texas. Eine Frau, die sich im Haus befand, erlitt schwere Verletzungen und starb infolgedessen. Die örtliche Polizei berichtete, dass der Fahrer nicht unter Alkohol oder Drogen befand, und er erklärte den Ermittlern, dass das Fahrzeug zum Zeitpunkt des Unfalls ein automatisiertes Fahrassistenzsystem nutzte.
Die Polizei stellte fest, dass das Fahrzeug die rechte Kreuzung nicht korrekt durchquerte und mit hoher Geschwindigkeit direkt in das Wohnhaus stieß. Der Bericht des Beamten Alex Turman besagte, dass das Fahrzeug die Spur verließ und in das Gebäude prallte. Die 76-jährige Frau, die im Haus war, wurde durch den Zusammenstoß getötet. Ihre Tochter entdeckte die Mutter erst nach dem Unfall.
Die NHTSA leitete eine spezielle Untersuchung des Unfalls ein. Diese Ermittlung unterschied sich von der lokalen polizeilichen Untersuchung und zielte darauf ab, Daten über neue Fahrzeugtechnologien zu sammeln, um die allgemeine Verkehrssicherheit zu verbessern. Die Untersuchung befasste sich insbesondere mit der Behauptung des Fahrers, das automatische System habe die Kontrolle über die Geschwindigkeit verloren. Die Behörde prüfte, was das Fahrzeug dazu veranlasst hatte, die Straße zu verlassen und in das Haus zu fahren.
Tesla, das Unternehmen, das das Fahrzeug herstellte, antwortete auf Anfragen zur Untersuchung nicht. Das Unternehmen bezeichnete seine Technologie als „vollautomatisiertes Fahren (assistiert)“. Diese Technologie erregte Kritik, da ihre Fähigkeiten als irreführend bewertet wurden. Vorher hatte die NHTSA bereits eine Untersuchung wegen der potenziell mangelhaften Leistung der Systeme bei schlechtem Wetter begonnen.
Im politischen Kontext forderten Senatoren eine Untersuchung der Sicherheitsprobleme der vollautomatisierten Fahrfunktionen von Tesla. Sie argumentierten, dass die Behauptungen über die Sicherheit der Technologie auf irreführenden Daten beruhten. Es existierte ein breiterer Diskurs über autonome Fahrzeuge, wobei Unternehmen wie Waymo und Google sowie Uber Fahrzeuge betrieben, die ohne menschlichen Fahrer fuhren. Diese Entwicklungen zwangen die Regulierungsbehörden zu einer intensiven Überprüfung der Sicherheitsstandards für diese neuen Technologien.