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Texas-Fluten: Ein Todesfall in der Guadalupe-Flut

Katastrophale Überschwemmungen trafen zentrale Regionen; Camp Mystic verlor zahlreiche Camper

Mindestens ein Todesfall meldete sich bei den Überschwemmungen in Zentral-Texas, die durch die Guadalupe-Flussregionen verursacht wurden. Die Fluten, die durch anhaltenden Starkregen ausgelöst wurden, trafen eine Region, die bereits im vergangenen Sommer über 130 Todesopfer bei Sturzfluten verzeichnet hatte. Die Fluten, die vom Guadalupe-Fluss aus stammten, erfassten mehrere Countys im Süden von Texas, darunter Uvalde, Kerr und Kendall.

Am Nachmittag des Donnerstagstages verkündete der Gouverneur Greg Abbott, dass mindestens eine Person bei den Überschwemmungen gestorben war. Er versprach, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um menschliches Leben zu retten, und berichtete, dass rund achtzig Rettungsaktionen durchgeführt worden waren. Die Behörden wiesen darauf hin, dass die schnell ansteigenden Flüsse den Tag über weiter stiegen und die Gefahr bestand.

Besonders tragisch war die Situation am Camp Mystic, einem christlichen Sommercamp für Mädchen in der Nähe von Kerrville. Der Guadalupe-Fluss stieg dort innerhalb von etwa fünfundvierzig Minuten um 26 Fuß an. Dabei verstarben insgesamt 25 Camper, die von den heftigen Strömungen mitgerissen wurden. Das Camp Mystic entschied sich, den Betrieb in diesem Jahr nicht wieder aufzunehmen und reichte früher im Sommer Insolvenz ein.

Die National Weather Service gab kontinuierlich Warnungen heraus und betonte die unmittelbare Gefahr. Sie rief die Bevölkerung eindringlich dazu auf, sich in höhere Lagen zu begeben, da eine katastrophale Flut herrschte. Der Guadalupe-Fluss stieg innerhalb von vier Stunden um 32 Fuß an, was die Dringlichkeit der Lage unterstrich. Die Ereignisse erinnerten an die tödlichen Überschwemmungen, die das Texas County Hill während des vierten Julisfeiertags im vergangenen Jahr heimsuchten.

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