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Politik

Thailändischer Premierminister versprach strengere Waffengesetze nach Schießerei

Nach dem Attentat in Bangkok wurden neue Regelungen zur Waffenkontrolle angekündigt

Der thailändische Premierminister versprach die Einführung strengerer Waffengesetze infolge einer Schießerei, bei der acht Menschen getötet und zwanzig zwei verletzt wurden. Ein vierzehnjähriger Jugendliche verübte den Anschlag außerhalb Bangkoks, was zu einem tragischen Ereignis führte. Der junge Mann tötete seine Großeltern in ihrer gemeinsamen Wohnung und nahm sich anschließend das Leben. Die Ermittlungen zeigten, dass die Waffe und die Munition dem Großvater gehörten, wobei erste Inspektionen Anzeichen dafür fanden, dass die Waffe im Schlafzimmer des Großvaters gesucht worden war.

Die Tragödie löste eine politische Reaktion aus. Premierminister Anutin Charnvirakul erklärte, dass die Tat nicht geschehen durfte und er Bedauern über das Geschehene äußerte. Er kündigte an, Gesetze einzuführen, welche den öffentlichen Besitz von Feuerwaffen einschränkten. Die neue Gesetzgebung erlaubte nur Regierungsbeamten im Dienst, Waffen zu führen.

Thailand besaß eine der höchsten Raten des zivilen Waffenbesitzes in Südostasien. Etwa zehn Millionen dreitausend Feuerwaffen befanden sich in ziviler Hand, von denen geschätzt vier Millionen illegal besessen wurden. Obwohl das Land strenge Gesetze gegen den illegalen Besitz von Waffen verhängte, blieb die Durchsetzung dieser Vorschriften ein Problem. Anutin Charnvirakul hatte bereits während seiner Zeit als Innenminister verschiedene Kontrollgesetze eingeführt, darunter zeitlich begrenzte Verbote für neue Waffenlizenzen und Importbeschränkungen.

Die Details des Anschlags zeigten eine beunruhigende Planung. Der Jugendliche hatte die Lehrer auf dem sechsten Stock der Schule angegriffen und zwei weitere Personen auf den Treppen getötet. Die Polizei fand den Täter, der sich bereits selbst erschossen hatte, etwa um zehn Uhr vierzig. Die Ermittler stellten fest, dass die Schüsse des Täters präzise waren und mehrere lebenswichtige Stellen getroffen hatten.

Die Familie des Täters berichtete über sein Verhalten. Sein Onkel erklärte, der Jugendliche verbringt viel Zeit drinnen und spielte häufig gewalttätige Videospiele. Es gab keine Hinweise darauf, dass der Jugendliche den Anschlag geplant hatte. Die Debsirin School, eine der führenden Sekundarschulen Thailands, spielte eine Rolle in der Umgebung des Geschehens.

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