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Todeszahlen bei Schulschießerei in Thailand stiegen auf neun

Polizei ermittelte bei Vorfall in Nonthaburi

Die Todeszahlen bei einer Schulschießerei in Thailand stiegen am Samstag auf neun, nachdem die Polizei mitteilte, dass ein zwölfjähriges Mädchen im Zuge des Vorfalls gestorben war. Die Ermittlungen konzentrierten sich auf den Vorfall, der am Freitag stattfand. Die Todesfolge folgte auf einen Vorfall, bei dem ein vierzehnjähriger Junge angeblich seine Großeltern erschoss, anschließend weitere Personen in seiner Schule tötete und sich dann selbst das Leben nahm.

Die Polizei am Polizeirevier Plai Bang in der Provinz Nonthaburi erklärte, dass das Mädchen, welches mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden war, gestorben war. Der Vorfall ereignete sich in der Debsirin Nonthaburi Schule, nordwestlich von Bangkok. Der verletzte Junge hatte über dreißig Menschen in der Schießerei getötet. Am Samstagabend lagen vierzehn Personen im Krankenhaus, sieben davon in kritischem Zustand.

Die Ermittler führten weitere Zeugen befragen, darunter die Eltern des Verdächtigen. Es wurde festgestellt, dass der mutmaßliche Täter mindestens zwanzigsechs Schüsse mit einer Waffe seines Großvaters abfeuerte und mit vierunddreißig zusätzlichen Munitionspaketen gefunden wurde. Der Verdächtige blieb in der Schule, nachdem Berichte über die Attacke auftauchten.

Arsit Sampantharat, der ständige Sekretär des Innenministeriums, informierte PPTV über die Entwicklung. Innerhalb von etwa einer halben Stunde wurde das Schulgebäude evakuiert. Bilder aus der Szene zeigten Schüler, die mit nur Socken an den Füßen aus der Schule gerettet wurden.

Der Premierminister Thailands, Anutin Charnvirakul, versprach die Einführung neuer Waffengesetze. Er erklärte den Journalisten, dass nur diensthabende Regierungsbeamte Waffen führen durften. Er gab jedoch keine Details zur Gesetzgebung, insbesondere nicht, ob die Regelungen für den Waffenbesitz verschärft wurden.

Thailand besaß die höchste Rate an zivilem Waffenbesitz in Südostasien. Im Jahr 2017 platzierte die Schweiz-basierte Small Arms Survey das Land auf dem globalen Rang dreizehn für den Besitz von Kleinwaffen. In den letzten Jahren ereigneten sich mehrere Massenschießereien in Thailand, darunter Vorfälle an Schulen und einem großen Einkaufszentrum in Bangkok sowie ein Angriff im Nordosten im Jahr 2022, der dreiunddreißig Menschen, darunter zwanzig zwei Kinder, tötete.

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