Thailand revidierte die Regelungen für den Aufenthalt ausländischer Besucher. Die Regierung beendete die visafreie Aufenthaltsfrist für über neunzig Länder, darunter auch das Vereinigte Königreich. Staatsbürger des Vereinigten Königreichs mussten nun ein Visum beantragen, wenn sie länger als dreißig Tage in Thailand verweilen wollten. Diese Änderung erfolgte nach einer Entscheidung, die auf Sicherheitsbedenken und einer als verwirrend empfundenen Visumstruktur beruhte.
Seit Juli 2024 genossen Touristen aus neunundneunzig Ländern eine sechzigtägige Aufenthaltsbefreiung. Diese Maßnahme diente dem Ziel, die Wirtschaft nach der Covid-Pandemie zu stärken. Die Exemption galt für viele Nationen wie Australien, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Spanien und die Vereinigten Staaten. Die thailändische Außenministerin erklärte, dass die neue Systematik darauf abzielte, die Anzahl der gleichzeitigen Visumausnahmen zu reduzieren, welche ausländische Besucher verwirrten.
Der Premierminister Anutin Charnvirakul äußerte, dass die Politik überarbeitet werden müsse, um den aktuellen wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Gegebenheiten besser gerecht zu werden. Die thailändische Regierung sah die Notwendigkeit einer Anpassung der Richtlinien, um die nationale Sicherheit zu gewährleisten.
Die neue Visumsordnung trat fünfzehn Tage nach ihrer Veröffentlichung im Königlichen Amtsblatt in Kraft. Die genaue Dauer des Aufenthalts wurde nun auf Grundlage bilateraler Abkommen mit einzelnen Ländern festgelegt. Dies bedeutete, dass die Aufenthaltsbestimmungen für die Bürger der betroffenen Nationen variierten.
Parallel zu diesen administrativen Änderungen berichtete die thailändische Polizei über eine Reihe hochrangiger Verhaftungen aus dem Südosten Asiens. Es gab Fälle, die mit Drogenhandel und Menschenhandel in Verbindung standen. Zudem wurden in jüngster Zeit auch Ausländer festgenommen, darunter britische Staatsbürger, die sich der Drogensmittelschmuggel verdächtigten. Die thailändische Tourismusbranche, ein zentraler Wirtschaftsfaktor, erlebte zwar eine Erholung, doch die jüngsten Vorfälle unterstrichen die Notwendigkeit einer strengeren Kontrolle der Einreisebestimmungen.