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Thailändische Retter unterstützten bei Rettungsaktion in laotischem Höhlensystem

Sie suchten nach sieben Personen, die seit fünf Tagen in einer überfluteten Höhle gefangen waren

Thailändische Rettungsgruppen nahmen die Bemühungen auf, sieben Personen zu befreien, die seit fünf Tagen in einer abgelegenen, überfluteten Höhle im zentralen Laos gefangen waren. Die Diversen, die bei der dramatischen Rettung eines jungen thailändischen Fußballteams im Jahr 2018 geholfen hatten, schlossen sich der Suche an. Die Gruppe betrat die Höhle in der Provinz Xaysomboun am Mittwoch, um nach Wildtieren zu suchen und nach Gold zu suchen. Schwerer Regen führte zu Erdrutschen, welche den Höhleneingang blockierten.

Die thailändischen Freiwilligengruppen zeigten Aufnahmen, bei denen Personal durch dunkle, enge Gänge kroch und kletterte. Teile dieser Gänge waren fast vollständig mit schlammigem Wasser überflutet. Die Retter berichteten, dass ein Tunnel in die Höhle nur sechzig Zentimeter hoch war. Experten außerhalb der Höhle konzentrierten sich auf das Abpumpen des Wassers aus den Gängen, während die Personen im Inneren Seile für die Retter bereitlegten. Kengkard Bongkawong, Leiter der Operationen der thailändischen Rettungsgruppe Metta Tham Rescue, erklärte, dass die Route zwar nicht kompliziert sei, das Problem jedoch der Raum sei. Die Gänge seien so eng, dass man kriechen und geneigt durchgehen müsse, und die Felsen seien sehr scharf.

Die Retter hatten keine Anzeichen von Leben erhalten, glaubten jedoch, dass die Männer noch lebten. Ein Überlebender, der entkommen war, hatte ihnen jedoch einen Ort tiefer in der Höhle mit Luft über dem Wasserstand genannt. Kengkard zeigte sich zuversichtlich, da Luft in der Höhle vorhanden sei. Mikko Paasi, ein finnischer Taucher, und Norrased Palasing, ein thailändischer Taucher, nahmen am Montag ebenfalls an den Rettungsarbeiten in Laos teil.

Die Retter übernachteten vor Ort, da das Erreichen des Höhlensystems eine fünfkilometer lange Wanderung durch bergiges Gelände erforderte. Jakkrit Taengtang, ein thailändischer Rettungstechniker der Saithan Saphanboon Foundation, berichtete in einem Facebook-Update, dass die Schwierigkeit der Operation vom Regen abhing. Er erklärte, dass sie früher zurückziehen mussten, weil der Wasserstand in der Höhle anstieg.

Es blieb unklar, ob die gefangene Gruppe Golderz als Teil kleinerer Bergbauaktivitäten oder für ein Bergbauunternehmen suchte. Die Alluvialgewinnung, welche den Abbau wertvoller Mineralien wie Gold, Diamanten und Platin umfasst, boomte in Laos in den letzten Jahren. Forschungsergebnisse des Stimson Centers, einer US-Thinktank, deuteten darauf hin, dass zwischen 2023 und 2025 fast zweihundert solche Minen eröffnet wurden. Das Land hatte letztes Jahr ein Verbot für neue Genehmigungen für den alluvialen Goldabbau aufgrund von Umweltbedenken angekündigt.

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