Thea Frodin begann ihre Karriere auf höchstem Niveau. Die junge Athletin erlangte eine Freigabe für die Damen-Einzelveranstaltung des US Open. Dies geschah nach dem Gewinn der Nationalmeisterschaften der US-Tennistour für Mädchen. Diese Gelegenheit bot ihr den Einstieg in den professionellen Tennisbetrieb. Frodin sah dies als entscheidende Chance, ihre sportliche Laufbahn zu beginnen.
Vor einigen Jahren spielte Frodin eine Rolle für die Williams-Schwester. Sie wurde als Doppelgänger für die Schauspielerin in dem Oscar-nominierten Film „King Richard“ ausgewählt. Die zwölfjährige Amerikanerin arbeitete dabei eng mit dem Schauspieler Will Smith zusammen, der Richard Williams, den Vater von Serena und Venus, darstellte. Frodin empfand diese Erfahrung als besonders wertvoll, da sie eine Figur spielte, die sie ihr ganzes Leben lang bewunderte.
Während dieser Zeit gewöhnte sich Frodin an den Spielstil der Williams-Schwester. Ihre Trainer mussten ihr helfen, ihren natürlichen Spielstil wiederzuentdecken, da sie unbewusst die Schlagtechnik der großen Einzelmeisterin imitierte. Frodin lernte den Rückhandschlag der Williams-Schwester kennen, versuchte jedoch stets, zu ihren eigenen Stilen zurückzukehren.
Nun stand Frodin vor ihrer größten Herausforderung. Sie musste sich gegen Elena Rybakina behaupten, die derzeit als Nummer zwei der Welt rangierte und zweimal Grand-Slam-Sieger war. Frodin erwartete ein intensives Duell und hoffte, ihr Bestes gegen die Gegnerin zu bringen. Die Atmosphäre und die Menge des Turniers empfand sie als förderlich für ihre Leistung.
Frodin hoffte, dass sie die Gelegenheit nutzen konnte, die Williams-Schwester persönlich kennenzulernen. Sie meinte, dass ein Treffen oder ein Spiel mit ihnen alles bedeuten würde. Diese Möglichkeit stellte für die junge Spielerin einen Traum dar und versprach einen Wendepunkt in ihrer sportlichen Entwicklung.