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Wissenschaft

Toddler nach Ertrinken erklärt für tot, später lebend in der Morgue gefunden

Der Überlebende Vincent Fiordilino wird zum 'Wunderbaby' erklärt; Eltern wurden angeklagt

Ein achtzehn Monate altes Kind, Vincent Lorenzo Fiordilino, wurde nach seiner Entdeckung in einem Pool als tot erklärt. Die Feststellung erfolgte im Krankenhaus in Gilbert, Arizona, nachdem er von einem Verwandten gefunden worden war. Nach sechs Stunden stellte man jedoch fest, dass der Junge in der Morgue des Krankenhauses lebte und atmete. Die Nachricht über den Überlebenden verbreitete sich schnell, und Fiordilino wurde von Ärzten als das ‘Wunderbaby’ bezeichnet.

Der Vorfall ereignete sich im Februar am Sonntag des Super Bowls. Fiordilino wurde nach der Entdeckung auf das Mercy Gilbert Medical Center gebracht. Ein Angehöriger versuchte, Erste Hilfe zu leisten, und ein Arzt erklärte den Jungen für verstorben. Als die Polizei jedoch den Jungen befragte, stellte der Arzt die Tatsache in Frage, dass der Junge noch atmend erschien. Der Arzt erklärte, er sei für das Medizinstudium gegangen. Die Polizei dokumentierte die Situation, doch die medizinische Feststellung wich der Beobachtung ab.

Als das Personal versuchte, den Körper des Kindes in das Gerichtsmedizinische Labor zu transportieren, fanden sie heraus, dass Fiordilino noch lebte. Die Polizeiberichte belegten, dass der Junge in der Morgue gefunden wurde. Anschließend wurde er ins Phoenix Children’s Hospital verbracht. Die Untersuchung des Vorfalls wurde vom Maricopa County Attorney’s Office eingeleitet, und die Polizei empfahl, dass die Eltern Anklage wegen fahrlässiger Kindesgefährdung erhielten.

Ein Sprecher des Mercy Gilbert Medical Center bezeichnete den Vorfall als zutiefst traurig. Das Krankenhaus führte eine gründliche Überprüfung aller erbrachten Pflegemaßnahmen durch, um festzustellen, was geschehen war und um sinnvolle Verbesserungen in der Versorgung zu erzielen. Das Krankenhaus betonte, dass es den Schutz der Privatsphäre des Patienten respektierte und keine weiteren Details über die Beteiligten preisgeben konnte.

Eine Spendenaktion wurde ins Leben gerufen, um die medizinischen Kosten der Familie zu decken. Es wurde betont, dass Fiordilino zwar überlebt hatte, aber eine lange und herausfordernde Genesung benötigte. Er benötigte umfangreiche Therapie, kontinuierliche medizinische Überwachung sowie Unterstützung für seine heilenden Organe. Die Ärzte gaben an, dass das Kind keine Hirnschäden erlitten hatte.

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