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Schießerei bei Straßenfest in Toronto: Zwei Tote und Vier Verletzte

Verdächtiger noch auf freiem Fuß; Polizei bestätigte keine aktive Bedrohung

Eine Schießerei bei einem Straßenfest in Toronto tötete zwei Männer und verletzte vier weitere Personen am Samstagabend, berichtete die Polizei. Die Ermittler stellten fest, dass die ursprüngliche Warnung vor einem aktiven Schützenangriff auf einen Austausch von Schusswechseln zwischen zwei Personen beruhte. Die Vorfälle ereigneten sich gegen 20:12 Uhr in der Nähe der St. Clair Avenue West und der Arlington Avenue, wo das Salsa-Fest stattfand.

Die Polizei meldete, dass zwei Waffen nach der Schießerei gefunden wurden. Bis zu der späten Nachtkonferenz gelang es den Behörden jedoch nicht, einen Verdächtigen festzunehmen. Deputy Chief Frank Barredo bestätigte, dass die beiden Verstorbenen Männer waren. Die Beamten hatten zunächst die Öffentlichkeit aufgefordert, das Gebiet zu meiden, bevor sie später die Sicherung der Szene bekannt gaben.

Barredo erklärte, dass die anfängliche Sorge vor einem aktiven Schützenangriff sich als unbegründet erwies. Er betonte jedoch, dass die beiden Schützen, die die Schießerei verübten, „undifferenziert große Menschenmengen in Gefahr brachten“. Die Tragödie löste starke Empörung aus. Bürgermeisterin Olivia Chow äußerte sich tief beunruhigt und wütend über diese „rücksichtslose und verantwortungslose Gewalt“ inmitten eines Festivals, das von Familien besucht wurde.

Auch die Veranstalter und Anwesenden reagierten auf die Ereignisse. Eine Verkäuferin berichtete, dass sie eine große Welle von Menschen sah, die flohen, und dass die Gäste in Panik gerieten. Die Veranstaltung, ein jährliches Fest der lateinamerikanischen Kultur, zog Tausende von Menschen in das Viertel St. Clair West für Musik, Tanz und kulturelle Darbietungen an.

Der kanadische Premierminister Mark Carney drückte seine „Schockierung“ über die Schießerei aus und versprach die volle Unterstützung der Polizei bei der Verfolgung der Verantwortlichen. Der Premierminister betete für die Hinterbliebenen und die Verletzten. Der Provinzpremierminister Doug Ford äußerte ebenfalls seine tiefe Bestürzung über die „sinnlose Gewalt“, die zwei Leben kostete und andere verletzte.

Trotz der Tragödie betonte die Polizei die allgemeine Sicherheit der Stadt. Barredo räumte ein, dass Toronto eine der sichersten Metropolen der Welt sei, jedoch betonte, dass die Stadt mit drei Millionen Einwohnern nicht immun gegen Gewalt war.

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