Ein Touristenbus stürzte am späten Donnerstag Nachmittag in die südöstlichen Schweizer Alpen. Der Unfall ereignete sich zwischen Susch und Zernez in der Region Graubünden, bekannt als Grisons. Die Kollision führte zum Tod mehrerer Personen und verletzte weitere. Lokale Polizeibehörden bestätigten den Vorfall und leiteten umfangreiche Rettungsmaßnahmen ein.
Ein großes Rettungsteam, ausgestattet mit mehreren Hubschraubern, wurde unverzüglich an die Unfallstelle entsandt. Laut einer Sprecherin der General Dutch Association of Travel Companies, die für den Reiseveranstalter OAD sprach, befanden sich an Bord des Busses rund 48 niederländischer Passagiere. Die genaue Zahl der Todesopfer und Verletzten konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht genannt werden.
Der Bus hatte am Montag die Niederlande verlassen und befand sich auf einer Tagesreise in die Schweiz aus Österreich, als der Unfall passierte. Bilder des Geschehens zeigten einen Wagen, der auf der Seite lag, neben einer schmalen Landstraße. Entlang dieser Straße standen zahlreiche Krankenwagen, während Gruppen von Rettungskräften am Unfallort arbeiteten.
Zernez diente als Zugangspunkt für Besucher zum Schweizer Nationalpark. Dieser riesige alpine Schutzgebiet erstreckte sich über mehr als hundert Quadratkilometer in der bergigen Engadiner Talregion. Der Vorfall wirkte somit zusätzlich auf die touristische Infrastruktur in dieser sensiblen alpinen Zone.