Ein polnischer Touristenbus kippte in Osteuropa auf einer Autobahn in Ungarn um. Der Unfall führte zu zwölf Todesopfern und mindestens zehn Verletzten. Die Polizei berichtete, dass das Fahrzeug am Sonntag in der Nacht auf einer Schnellstraße aus dem Fahrstreifen geriet und in einen Graben stürzte, wo es umkamm. Der Unfall ereignete sich auf dem Weg zur Stadt Nyiregyhaza in der Nähe von Mezokeresztes.
Laut den Behörden transportierte der Bus fünfundfünfzig Passagiere sowie zwei Fahrer. Bilder vom Unfallort zeigten ein stark beschädigtes rotes Fahrzeug, das auf der Seite im Graben lag. Die Fenster waren zerbrochen und persönliche Gegenstände sowie Koffer lagen verstreut im Bereich des Unglücks.
Die Polizei gab erste Hinweise auf die Ursache des Vorfalls. Es vermutete man, dass der Fahrer möglicherweise eingeschlafen war, als das Fahrzeug die Fahrbahn verließ. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache liefen im Gange.
Der ungarische Premierminister Peter Magyar verkündete am Sonntagmorgen, dass mindestens zehn Personen schwer verletzt worden waren. Er drückte sein Beile den Familien der Opfer aus und dankte den Rettungskräften, die zur Unfallstelle entsandt worden waren.
Der polnische Präsident Karol Nawrocki äußerte sich in einer Nachricht über die tragische Nachricht des Unfalls. Er betonte die Zahl der polnischen Staatsbürger, die in diesem Vorfall starben. Der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski bestätigte, dass die Konsulardienste funktionierten und Kontakt mit den ungarischen Behörden aufgenommen worden war. Er versprach, dass das Außenministerium verifizierte Informationen bereitstellen würde.