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Touristenzug kippte bei Tapas-Festival in Spanien

Siebzehn Verletzte bei Unfall in Cártama; Ursache unbekannt

Ein Touristenzug kippte in der spanischen Stadt Cártama um und verletzte siebzehn Personen. Der Vorfall ereignete sich am Samstagabend gegen 21:30 Uhr Ortszeit. Die Unfallursache blieb zunächst unbekannt. Die Rettungskräfte eilten zur Unfallstelle und versorgten die Verletzten vor Ort. Vier Personen wurden später in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, darunter drei Kinder. Die lokalen Behörden gaben an, dass keines der Opfer schwere Verletzungen erlitt.

Der Unfall ereignete sich während der Fahrt, als der Zug an einer Kreuzung der Santo Cristo Straße abbiegen musste. Mehrere Anrufe an die Notdienste führten zu dem Vorfall. Der Zug transportierte zum Zeitpunkt des Unglücks rund dreißig Passagiere. Die Zugfahrt wurde für das Wochenende eingestellt, während die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls liefen.

Der Vorfall geschah im Rahmen einer jährlichen Veranstaltung namens la Ruta de la Tapa y el Cóctel. Diese Veranstaltung fand vom 10. bis 14. Juni statt. Sie bot den Besuchern die Möglichkeit, verschiedene lokale gastronomische Betriebe zu besuchen und deren Speisen und Getränke zu probieren. Die Route enthielt eine Karte der Stadt, welche Restaurants und Bars markierte. Der Zug hielt entlang dieser Strecke, um die Besucher zu den jeweiligen gastronomischen Einrichtungen zu bringen.

Besucher konnten Stempel für das Probieren unterschiedlicher Speisen und Getränke sammeln. Anschließend wurden sie für einen Gewinnspielzug für Preise eingetragen. Die Veranstaltung diente somit als touristische Brücke zwischen den lokalen Angeboten und den Besuchern.

Cártama lag in Südspanien und befand sich nur siebzehn Kilometer von der beliebten Touristenattraktion Málaga entfernt. Von dort aus reisten die Besucher in etwa vierundvierzig Minuten nach Marbella, einer wohlhabenden Resortstadt. Die Stadt Cártama blieb nach dem Unfall im Fokus der Untersuchungen.

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