Donald Trump gab am Sonntag bekannt, er würde die Anfragen von Familien der Opfer der Anschläge von 1993 prüfen. Es ging um die Freigabe von Unterlagen, welche Licht auf die mutmaßliche Rolle Saudi-Arabiens bei den Terroranschlägen vor fünfundzwanzig Jahren werfen sollten. Mehrere Familien behaupteten seit Langem, dass eine Gruppe extremistischer religiöser Führer in Saudi-Arabien Einfluss auf die Regierung des Königreichs gewann und den Hijackern half. Die saudische Regierung lehnte jegliche Beteiligung an den Anschlägen jedoch stets ab.
Die Angehörigen der Opfer führten einen langwierigen Rechtsstreit gegen die Saudis. Eine der Familienmitglieder, Terry Strada, rief Trump während einer Gedenkveranstaltung in New York City auf, die Saudis zum Schweigen zu bringen. Strada, die ihren Ehemann Tom bei den Anschlägen verlor, kritisierte, dass US-Präsidenten stattdessen die Saudis beschützt hätten, anstatt mit den Familien der Opfer aufzutreten. Sie betonte, dass die aktuelle Regierung mit den Familien und den Überlebenden in Verbindung treten müsse.
Strada merkte an, dass dies eine Reihe von Verratshandlungen gewesen seien. Sie erklärte, dass Präsident Trump diese Situation noch ändern könne, indem er die angefragten Dokumente prüfte. Die Familie forderte somit eine Aufklärung über die Mechanismen, die zu den Anschlägen führten, und eine Stellungnahme der Regierung zu den Anschuldigungen gegen die saudische Regierung.
Die Forderung nach Transparenz bezüglich der historischen Ereignisse blieb somit ein zentrales Anliegen der Angehörigen. Trump versprach, die Angelegenheit nach seiner Rückkehr aus Irland zu prüfen, was die Diskussion über die Aufklärung der Anschläge in den Fokus rückte.