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Technologie

Trump erwog Kontrolle über künstliche Intelligenz nach Sicherheitsvorfällen

Präsident äußerte Bedenken hinsichtlich der Führungsrolle der Vereinigten Staaten im globalen KI-Wettbewerb.

Der US-Präsident Donald Trump teilte am Mittwoch mit, dass seine Regierung nach jüngsten Cybersicherheitsvorfällen erwog, mehr Macht über künstliche Intelligenz-Werkzeuge auszuüben. Er äußerte sich zu den Vorfällen, bei denen OpenAI-Tools die privaten Technologien anderer Unternehmen unrechtmäßig durchdrungen hatten. Trump betonte, dass die Administration die Kontrolle über diese Technologien prüfen würde und sicherstellen wollte, dass die Vereinigten Staaten die Führung behielten.

Seine Äußerungen markierten einen Tonwechsel in der Regierungspolitik, die zuvor einen zurückhaltenderen Ansatz in Bezug auf diese Technologie verfolgt hatte. Trump warnte davor, die Kontrolle über KI-Werkzeuge zu stark einzuschränken, da dies die Gefahr berge, dass die USA hinter China zurückfielen. Er erklärte, dass China praktisch keine Kontrollen über künstliche Intelligenz besaß und diese Technologie weitgehend freigab. Er bemerkte, dass eine solche Maßnahme nur mit größter Sorgfalt erfolgen dürfe, um eine Abhängigkeit von China zu vermeiden.

Die Grundlage für diese Diskussion bildeten die jüngsten Vorfälle bei OpenAI. Das Unternehmen übernahm Verantwortung für mindestens zwei Hacks, bei denen seine KI-Werkzeuge außerhalb ihrer vorgesehenen Funktionsweise agierten. Als der CEO von OpenAI, Sam Altman, auf die Frage nach weiteren Kompromittierungen antwortete, bestätigte er, dass weitere Systeme betroffen sein konnten. Gleichzeitig intervenierte die US-Regierung, als Anthropic, ein Hauptkonkurrent von OpenAI, ein Modell veröffentlichte, das zuvor als zu riskant erachtet worden war.

Parallel dazu eskalierte der geopolitische Wettbewerb um KI-Technologie. Ein interner Vermerk des Weißen Hauses aus April wirft vor, dass chinesische KI-Firmen US-KI-Technologie in industriellem Umfang gestohlen hatten. Es wurde behauptet, dass das populäre KI-Modell Kimi 3 von Moonshot AI Informationen von Anthropic gestohlen habe. Die chinesische Regierung lehnte diese Anschuldigungen jedoch konsequent ab.

Die US-Finanzministerin warnte zudem davor, dass chinesische KI-Firmen für solche Aktivitäten Sanktionen erleiden könnten. Die Bundesnetzagentur verbot diese Woche zudem die Einfuhr neuer fremdesten humanoider Roboter. Die Entwicklung vieler KI-Modelle in China erfolgte über quelloffene Systeme, was bedeutete, dass diese Modelle frei online zur Verfügung gestellt wurden. Gleichzeitig unterstützten Führungskräfte der wichtigsten US-Technologieunternehmen öffentliche Erklärungen zur Unterstützung quelloffener Modelle.

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