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Trump drohte mit Bombenangriff auf Oman wegen Iran-Deal

Zwischen Nahostkonflikt und Ölrouten: Die Eskalation der Spannungen

Der US-Präsident Donald Trump drohte am Montag mit einem Bombenangriff auf Oman, sollte dieses den Deal mit dem Iran bezüglich des Hormusstraits behindern. Trump forderte den Iran auf, die Kapitulation zu erklären. Diese Drohung erfolgte im Kontext der laufenden Verhandlungen zwischen Oman und Iran über die Kontrolle des strategisch wichtigen Wasserweges.

Iran verkündete, ein Abkommen mit Oman über die Durchfahrt von Schiffen durch den Hormusstrait erreicht zu haben. Die beiden Seiten arbeiteten an der Finalisierung eines gemeinsamen Erklärungsdokuments. Details, die zuvor auftauchten, deuteten darauf hin, dass das Abkommen den Kanal für Schiffe geöffnet und ihnen eine Durchfahrt ohne Gebühren während einer Übergangsphase ermöglichte. Die Vereinigten Staaten strebten ein akzeptables Abkommen zur Öffnung des Kanals an, bevor sie ihre Blockade der iranischen Häfen beendeten.

Die Situation im Hormusstrait blieb angespannt. Der Kanal, durch den etwa ein Fünftel der weltweiten Öllieferungen passierte, blieb seit dem Angriff der USA und Israels auf den Iran im Februar weitgehend geschlossen. Trump hatte zuvor bereits im Mai bei einem Kabinettgespräch gedroht, dass Oman entweder wie alle anderen Staaten handeln müsse oder sie angegriffen würden. Diese Androhung spiegelte die anhaltende Unzufriedenheit mit dem diplomatischen Fortschritt wider.

Parallel dazu verlief die diplomatische Arbeit im Gazastreifen weiterhin schwierig. Jared Kushner, der Gesandte und Schwiegersohn von Trump, begann sein geplantes Treffen mit Premierminister Benjamin Netanyahu in Jerusalem. Die Verhandlungen über den Gaza-Friedensplan stießen auf Widerstand, da Israel den von Trump vorgeschlagenen 15-Punkte-Plan ablehnte. Israel erklärte, dass ein militärischer Rückzug erst erfolgen könne, wenn die Hamas „wirklich“ entmilitarisiert sei. Die Hamas forderte im Gegenzug die Beendigung aller Aggressionen und den Rückzug der israelischen Streitkräfte.

Die internationale Gemeinschaft reagierte auf die Eskalation. Der UN-Menschenrechtsbeauftragte äußerte Besorgnis über die steigende zivile Opferzahl im Jemen und forderte eine sofortige Deeskalation, um einen erneuten Vollkonflikt zu verhindern. Mehrere regionale Mächte verurteilten Israels Ablehnung des Friedensplans und bezeichneten die Regierung als Hindernis für Friedensbemühungen. Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran endeten im August ohne Fortschritte, und die Spannungen im gesamten Nahen Osten nahmen zu.

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