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Politik

Trump forderte Änderungen am Iran-Abkommen: Verhandlungen bleiben blockiert

Details zu Hormus-Straße und Nuklearprogramm; Iran äußert Skepsis

Präsident Donald Trump forderte Änderungen am Abkommen mit dem Iran, das darauf abzielte, den Konflikt zu beenden, wie US-Medien berichteten. Die angeforderten Anpassungen betrafen insbesondere die Situation in der Straße von Hormus sowie die Entfernung hochreiner Uranbestände. Das Weiße Haus antwortete auf die Bitte um Stellungnahme nicht.

Mohammad Bagher Ghalibaf, Irans Chefverhandler, besagte am Sonntag, dass Teheran nur dann einem Abkommen zustimmen würde, wenn die iranischen Rechte vollständig gesichert wurden. Der Präsident traf sich mit leitenden Beratern am Freitag, um eine endgültige Festlegung für einen Rahmen zur Verlängerung des Waffenstillstands mit dem Iran zu treffen, doch die Besprechung endete ohne klare Aussichten für die nächsten Schritte.

Die jüngste Fassung des Abkommens, die erstmals von Axios veröffentlicht wurde, enthielt eine sechzigtägige Waffenruhe, einen Aufruf zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus und einen Rahmen zur Wiederaufnahme der Verhandlungen über Irans nukleares Programm. Zudem beinhaltete das Abkommen Berichten zufolge eine mögliche Entlastung von Sanktionen für den Iran, welche ihm Zugang zu Milliarden von Dollar in eingefrorenen Vermögenswerten verschaffte.

US-Beamte erklärten, dass die einzige Garantie die vollständige Nichtbesitzung von nuklearen Waffen sei. Der Präsident signalisierte, dass er keine Eile bei der Erarbeitung eines Abkommens habe. Ein hochrangiger Beamter des Weißen Hauses betonte, dass ein Deal nur zustande käme, der den Interessen Amerikas diente und seine roten Linien erfüllte.

Allerdings äußerten iranische Vertreter Zweifel an der Botschaft des Weißen Hauses. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi erklärte, dass „bis zu einer klaren Schlussfolgerung alles, was jetzt gesagt wird, Spekulation sei“. Irans Medien betonten zudem, dass die Freigabe der eingefrorenen Vermögenswerte notwendig sei, bevor substanzielle Gespräche über das nukleare Programm voranschreiten könnten.

Pakistan vermittelte die Verhandlungen zwischen den US- und iranischen Beamten. Obwohl Trump wiederholt signalisierte, dass die Verhandlungen voranschritten, wurde bisher kein formeller Vertrag erzielt. Die jüngsten Änderungen stellten die dritte Runde der Anpassungen dar, die der Präsident dem ursprünglichen Vorschlag hinzufügte.

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