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Politik

Trump thematisierte Überprüfung der US-Position zu den Falklandinseln

US-Präsident forderte britische Verteidigungsausgaben an

Donald Trump erklärte, die Position der Vereinigten Staaten bezüglich der Falklandinseln sei „eine von vielen“ unter Prüfung. Er drängte das Vereinigte Königreich daraufhin, seine militärischen Ausgaben zu erhöhen. Diese Äußerung erfolgte als Reaktion auf die Forderung nach mehr Verteidigungsfinanzierung.

Die Aussage folgte auf Berichte, wonen externe US-Verteidigungsbeamte Entwürfe zur Anreizung der NATO-Verbündeten vorlegten, um ihre finanziellen Zusagen einzuhalten. Eine mögliche Option sah die Androhung, die britische Souveränität über die Falklandinseln anzufechten. Die britische Regierung erwiderte dies mit der Feststellung, dass die Inselbewohner „Briten seien und ein Recht hätten, ihre eigene Zukunft zu bestimmen“. Ein Sprecher betonte, dass die Verpflichtung gegenüber den Inselbewohnern unerschütterlich bliebe.

Die Falklandinseln, gelegen im Südwestatlantik, blieben Gegenstand eines Souveränitätsstreits zwischen Großbritannien und Argentinien. Die beiden Nationen führten 1982 einen kurzen, aber bitteren Krieg über das Territorium. Eine britische Militärgruppe vertrieb die argentinischen Truppen, die eine territoriale Beanspruchung auf den Falklands ansiedeln wollten. Dieser 74-tägige Konflikt führte zum Tod von 255 britischen Soldaten, drei Inselbewohnern und 649 argentinischen Soldaten.

Frühere US-Regierungen hatten die de facto-Verwaltung der Inseln anerkannt, nahmen jedoch keine formelle Stellung zur Souveränität ein. Ein internes Pentagon-E-Mail, das Reuters berichtete, deutete darauf hin, dass die Vereinigten Staaten Optionen prüften, um Verbündete der NATO zu bestrafen, die ihre Unterstützung für den Iran versäumt hatten. Eine dieser Optionen umfasste die Überprüfung der US-Position bezüglich des britischen Anspruchs auf die Falklandinseln.

Im Zusammenhang mit den Verteidigungsausgaben erlebten diese Vorschläge in jüngster Zeit erneut Beachtung. Premierminister Andy Burnham erklärte, er würde eine Verpflichtung erfüllen, 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Kernverteidigungsausgaben bis 2035 aufzubringen. Der Finanzminister John Healey kündigte an, einen klaren Weg zu beschreiten, um die NATO-Zusage einzuhalten. Er versprach, dies im Rahmen der nächsten Regierungsausgabenprüfung im Frühjahr des Folgejahres zu tun und ein Ziel für die Erhöhung der Ausgaben auf 3 Prozent des BIP festzulegen.

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