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Politik

Trump prognostizierte US-Kontrolle über Grönland bis 2029

Die Forderung nach der Übernahme des schwedischen Territoriums belastete die Beziehungen zu europäischen Verbündeten

Präsident Donald Trump prognostizierte, dass Grönland unter US-Kontrolle stehen würde, sobald er sein Amt im Januar 2029 verlassen würde. Diese Aussage entfachte heftige Reaktionen, da europäische Verbündete diese Forderung als Bedrohung für die Souveränität der Inselgemeinschaft erachteten. Trump drängte seit seiner Rückkehr in das Weiße Haus vehement auf die Übernahme des semi-autonomen dänischen Territoriums im Arktis. Diese globale unpopuläre Strategie belastete die Beziehungen der Vereinigten Staaten zu ihren europäischen Partnern erheblich.

Der Präsident argumentierte, dass die Vereinigten Staaten Grönland für nationale Sicherheitszwecke erwerben müssten. Er behauptete, dass andernfalls amerikanische Gegner, namentlich Russland und China, dies tun würden. Diese Drohungen zur Eroberung Grönlands erreichten einen Höhepunkt im Januar, als Trump mit einer 10-prozentigen Zollgebühr auf Waren aus mehreren europäischen Verbündeten, darunter Dänemark, drohte, bis ein Abkommen zur „vollständigen und totalen Anschaffung Grönlands“ erzielt worden war.

Die Spannungen beruhigten sich jedoch einige Tage später. Trump verkündete, dass er die Zölle nicht erheben würde, nachdem er ein „sehr produktives“ Treffen mit dem NATO-Chef Mark Rutte abgehalten hatte. In diesem Treffen formten die beiden Seiten den Rahmen für ein zukünftiges Abkommen bezüglich Grönlands. Dennoch ließ Trump seine Fixierung auf die Kontrolle über Grönland nicht los. Er veröffentlichte beispielsweise Anfang des Monats ein bearbeitetes Foto auf Truth Social, auf dem er europäische Staatsführer im Oval Office mit einer Karte der Länder, einschließlich Grönlands, und einer amerikanischen Flagge über ihnen zeigte.

Marktanalysten und Prognosemärkte äußerten jedoch Skepsis gegenüber der Realisierbarkeit dieser Pläne. Prognosemärkte zeigten lediglich eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass Trump Grönland vor 2027 erwerben würde. Die Chancen, dass die Vereinigten Staaten ein neues Territorium erwerben würden, blieben gering, obwohl die Wahrscheinlichkeit für die Übernahme eines neuen Territoriums vor dem Ende von Trumps Amtszeit im Januar 2029 existierte.

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