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Politik

Trump-Berater kritisierte Überprüfung von ICE-Mitarbeitern nach tödlicher Schießerei

Homan äußerte Zweifel an der Eignung von Beamten mit Vorstrafen

Tom Homan, der als Grenzbeauftragter der Trump-Administration fungierte, äußerte seine Skepsis bezüglich der Zulassung eines Beamten der Durchsetzung von Einwanderungsgesetzen (ICE) zur Dienststellung. Er vertrat die Ansicht, dass ein Beamter, dessen Hintergrundinformationen auf Vorwürfe der Misshandlung durch ehemalige Partner hinwiesen, niemals die Überprüfung bestehen sollte. Homan erklärte, dass die Frage der Eignung des Beamten im Rahmen einer laufenden Untersuchung zur tödlichen Schießerei in Maine geklärt werden müsse.

Auf die Frage nach der Eignung des Beamten für eine weitere Tätigkeit antwortete Homan bestimmt: „Wenn solche Sachverhalte Tatsache waren, sollte er niemals die Überprüfung durchlaufen haben.“ Er betonte, dass die Ermittlung darüber erfolgen müsse, wie der Überprüfungsprozess gescheitert war. Homan fragte, ob die notwendigen Informationen für die Überprüfung überhaupt zur Verfügung standen und ob diese Informationen nicht bekannt gewesen seien. Er argumentierte, dass ein Beamter mit solch einer Vorgeschichte eine Überprüfung nahezu unmöglich bestehen ließe.

Der Beamte, der für den Tod von Joan Sebastián Durán Guerrero in Biddeford, Maine, verantwortlich war, wurde als David Brouillette identifiziert. Seit der Schießerei sprachen zwei ehemalige Ehefrauen von angeblichen Missbrauchsvorfällen. Eine der Frauen beschrieb ein „anhaltendes Muster von Missbrauch, Einschüchterung, Manipulation, Angst und Kontrolle“. Eine der Frauen äußerte die Überzeugung, dass David Brouillette in der Lage sei, eine solche Gewalt auszuüben.

Obwohl Homan keine direkte Stellungnahme zu diesem spezifischen Fall abgab, bezeichnete er die Situation als „ein seltenes Beispiel“. Er betonte jedoch, dass solche Vorgeschichten ein Problem der Überprüfung seien und diese unbedingt den Entscheidungsträgern zur Kenntnis gebracht werden müsse. Er versprach, dass die Angelegenheit geprüft werde und die Verantwortlichkeiten ermittelt würden.

Die Schießerei löste eine erneute Prüfung der Einstellungspraktiken der ICE aus. Demokraten forderten Überprüfungen des Überprüfungsprozesses der Behörde. Ein Kongressabgeordneter aus Mississippi kritisierte, dass die angeblichen missbräuchlichen Vergangenen die Überprüfung und Ausbildung der ICE-Rekruten in Frage stellten.

Zudem führte die mangelnde Verfügbarkeit von Videoaufnahmen bei früheren Vorfällen in Texas zu einer Ankündigung von Homan, dass die Behörde Beamten bei Fahrzeugkontrollen zur Trage von Kameras verpflichte. Im Fall von Lorenzo Salgado Araujo in Texas zeigte sich zudem die Komplexität von Beweisen, da Labortests eine Substanz negativ auswiesen, obwohl eine Verhaftungsanordnung eine Verbindung zu Methamphetamin nahelegte.

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