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Politik

Trump-Vorgabe zur Impfplanung stieß auf heftige Kritik von Ärzten und Gesetzgebern

Executive Order zur Aufteilung der MMR-Impfung und Streichung weiterer Empfehlungen sorgte für Kontroversen in der Wissenschaft und Politik

Die Exekutivverordnung von Donald Trump, welche weitreichende Änderungen der Kinderimpfempfehlungen forderte, stieß auf scharfe Kritik von medizinischen Experten und Gesetzgebern. Die Anordnung sah vor, die Masern-, Mumps- und Röteln-Impfung in drei separate Dosen aufzuteilen und forderte, dass alle Impfungen an getrennten Arztbesuchen verabreicht wurden. Diese Maßnahme basierte auf einer unbegründeten Theorie des Präsidenten, die Impfungen sollten zeitlich voneinander getrennt werden. Jan Carney, Präsident der American College of Physicians, bezeichnete die Änderungen als „problematisch und zutiefst besorgniserregend“. Er betonte, dass diese Verordnung ein beunruhigendes Muster der unilateralen Änderung von Impfrichtlinien darstellte und die Kosten für Patienten erhöhte.

Andrew Racine, Präsident der American Academy of Pediatrics, argumentierte, dass die aktuellen Impfempfehlungen auf jahrzehntelanger Forschung und der systematischen Erfassung realer Erfahrungen beruhten. Er erklärte, dass Kinder Impfungen in bestimmten Altersstufen erhielten, um die optimale Immunreaktion zu gewährleisten. Er betonte, dass die Aufteilung der Impfungen die Sicherheit der Kinder gefährde und die Impfzurückhaltung verstärkte.

Der demokratische Repräsentant Frank Pallone kritisierte die Verordnung scharf und betonte, dass sie die Expertise unabhängiger Wissenschaftler vollständig ausschloss. Er forderte die Verwaltung auf, den Kurs zu ändern, da die Verordnung das Vertrauen in die öffentliche Gesundheit und die Gesundheit der Kinder untergrub. Senator Patty Murray rief die Eltern dazu auf, ihren Ärzten zu vertrauen und warnte davor, Trump oder andere Personen als Quelle für medizinische Richtlinien anzusehen.

Parallel dazu wurden Fragen zur Nutzung von Überwachungsmaßnahmen aufgeworfen. Es stellte sich heraus, dass die Trump-Administration Fragen zur Verwendung von Immigrations- und Zollbehörden stellte, um politische Gegner zu überwachen. Zudem kritisierte ein Arzt, der Bill Cassidy, die Verordnung als falsch und betonte, dass Impfungen überwiegend sicher seien und keine Verbindung zu Autismus besaßen. Er erklärte, dass die Aufteilung der Impfungen die Sicherheit der Kinder verringere und die Impfzurückhaltung fördere.

Die Verordnung beinhaltete auch die Streichung von Empfehlungen für Hepatitis B, Covid-19 und Influenza. Diese Schritte führten zu weiteren rechtlichen Auseinandersetzungen, da die Änderungen zunächst von der Beratungskommission für Impfpraktiken vorgeschlagen worden waren, jedoch von einem Bundesrichter blockiert wurden. Es wurde erwartet, dass diese Versuche, den Impfplan zu überarbeiten, mit weiteren rechtlichen Anfechtungen beantwortet wurden. Die Diskussion um die Verantwortung der Regierung für die Gesundheitsrichtlinien blieb somit intensiv und kontrovers.

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