Präsident Donald Trump drohte dem Iran mit der Übernahme des Landes, sollte die Straße von Hormus geschlossen werden. Diese Drohung erfolgte im Kontext von Vorwürfen bezüglich der Verletzung von Waffenstillstandsabkommen durch die Vereinigten Staaten und Israel. Die Bedrohung lautete: Sollte der Iran die Straße versperren, würde die amerikanische Seite den Rest des Landes übernehmen. Diese Äußerungen erfolgten, als der Vice-Präsident JD Vance in Zürich mit iranischen Funktionären über die Bedingungen eines Übergangsfrieden traf.
Die Verhandlungen zwischen den Seiten konzentrierten sich auf Irans nukleares Programm und die Etablierung langfristiger Friedensverhältnisse. Ein hochrangiger US-Diplomat berichtete, dass das US-Team die Verhandlungen durch die Nacht fortsetzen würde und die Gespräche des Sonntags als Ausgangspunkt für weitere technische Diskussionen dienen sollten. Pakistan und Katar gaben in einer gemeinsamen Erklärung an, dass die Verhandlungen in einer konstruktiven Atmosphäre stattfanden und Fortschritte erzielt wurden, insbesondere durch die Schaffung eines Mechanismus für weitere technische Gespräche.
Parallel zu den diplomatischen Bemühungen ereignete sich in Katar ein schwerer Vorfall. Bei einer Explosion am Kern-LNG-Verarbeitungswerk in Ras Laffan wurden mindestens 54 Menschen verletzt und achtzehn weitere Personen verschwanden. Die Behörden der Katarischen Innenministerien führten die Explosion auf einen „technischen Unfall“ zurück und versicherten, dass keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit bestand. Die QatarEnergy-Firma gab an, dass Einsatzteams den Brand eindämmen konnten.
Politisch äußerte sich ein demokratischer Senator Cory Booker kritisch gegenüber dem jüngsten Abkommen. Er argumentierte, dass der Iran alle Vorteile des Friedensabkommens erlangte und dass die USA durch ihre Kriegskosten zu erheblichen Verlusten geführt hätten. Booker bezeichnete das Ergebnis als einen katastrophalen Fehlschlag, der durch die Politik verursacht worden sei.
Die Dynamik zwischen Israel und den USA blieb angespannt. Es wurde berichtet, dass Premierminister Benjamin Netanyahu versuchte, Trumps Friedensplan mit dem Iran zu untergraben. Eine Umfrage zeigte, dass 92 Prozent der israelischen Bevölkerung den Iran als Sieger im Konflikt gegen die USA und Israel betrachteten. Zudem äußerte sich die israelische Regierungspartei negativ gegenüber dem Abkommen, da sie glaubte, dass die militärischen Aktionen gegen den Iran die langfristige Sicherheit Israels geschwächt hätten.