Der US-Präsident Donald Trump erklärte, die Vereinigten Staaten würden auf den Angriff Irans auf US-Militärstützpunkte in Jordanien mit „Härte“ reagieren. Dies geschah nach der Bestätigung durch die jordanische Armee, dass sie früh am Morgen acht Raketen abgefangen hatte. Diese Äußerung diente als direkte Botschaft an Teheran, als die Region bereits durch militärische Auseinandersetzungen belastet war.
Der Präsident verbreitete seine Botschaft auch über soziale Medien, wobei ein von Künstlicher Intelligenz erstelltes Video fälschlicherweise Angriffe der US-Streitkräfte zeigte. Eine US-Behörde dementierte, dass die Armee in der Nacht keine Angriffe auf die Insel Kharg Island verübt hatte, während eine iranische Behörde den Beitrag als „lächerlich“ abtat. Diese gegensätzlichen Aussagen spiegelten die tiefen Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Staaten wider.
Parallel dazu versuchten die US-Behörden, den Druck auf die iranische Wirtschaft aufrechtzuerhalten. Der US-Finanzminister Scott Bessent erklärte, dass das Ziel der Sanktionen darin bestehe, die Bedingungen zu schaffen, unter denen Iran bereit wäre, an Verhandlungen teilzunehmen. Bessent prognostizierte, dass die iranische Wirtschaft unter der jüngsten Sanktionsrunde innerhalb weniger Wochen oder Monate zusammenbrechen könnte, betonte jedoch, dass das primäre Ziel der Administration ein Abkommen und nicht der Kollaps sei.
Die internationale Reaktion auf die Eskalation zeigte sich in verschiedenen Formen. Die Vereinten Nationen und die Europäische Union bekräftigten ihre Bereitschaft, wirtschaftlichen Druck gegen Iran aufrechtzuerhalten und diplomatische Lösungen zu fördern. Gleichzeitig berichteten die Medien über die anhaltenden Konflikte im Gazastreifen, wo israelische Luftangriffe zu zahlreichen Todesfällen führten, und über die fortlaufenden Spannungen in der Region.
Die iranische Führung reagierte auf die diplomatischen Bemühungen mit einer Haltung der Konfrontation. Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian betonte die Notwendigkeit des Dialogs und der Kooperation zur Lösung bestehender Probleme. Gleichzeitig äußerten Hardliner innerhalb Irans die Ansicht, dass die Konfrontation mit den Vereinigten Staaten notwendig sei, um Reparationen zu erzwingen. Die gesamte Situation zeigte eine komplexe Verflechtung aus militärischer Bedrohung, wirtschaftlicher Verzweiflung und anhaltender diplomatischer Blockade.