Der ehemalige US-Präsident Donald Trump stellte eine neue Ultimatum an die Islamische Republik Iran, indem er forderte, dass das Land einen Abkommen akzeptiere, um einen Krieg zu beenden. Er warnte davor, dass die Nichtakzeptanz eines solchen Abkommens zu einer neuen Welle von US-Angriffen mit höherer Intensität erfolgen würde. Diese Ankündigung erfolgte in einer Serie dramatischer politischer Entwicklungen und stand im Kontext unbestätigter Berichte über Fortschritte in den Verhandlungen zwischen Teheran und Washington.
Iranische Verhandler betonten ihre Entschlossenheit und beschrieben die Strategie der Gegenseite als Versuch, die nationale Einheit durch wirtschaftlichen Druck und mediale Manipulation zu zerstören. Die iranische Spitzenverhandlerin erklärte, dass der Feind durch eine Seeblockade versuchen würde, die Kohäsion des Landes zu untergraben und somit eine Kapitulation zu erzwingen. Gleichzeitig gab es Berichte, dass Washington und Teheran kurz davor standen, ein Ein-Seiten-Memorandum zur Beendigung des Konflikts zu unterzeichnen, wobei die Parteien auf eine Antwort innerhalb von 48 Stunden warteten.
Die diplomatische Spannung wurde zusätzlich durch die Situation im Hormus-Kanal verschärft. Eine militärische Operation zur Durchfahrt von Handelsschiffen wurde vorübergehend gestoppt, was zu einer Blockade von über achthundert Schiffen führte. Iran drohte mit dem Einsatz von Minen, Drohnen und Raketen, wodurch die Durchfahrt durch die Wasserstraße für den kommerziellen Verkehr gefährlich wurde und die globalen Treibstoffpreise stiegen. Der US-Verteidigungsminister bestätigte, dass die Vereinigten Staaten einen Weg durch die Wasserstraße gesichert hatten und die iranische Seite durch diese Entwicklung verunsichert sei.
Analysten sehen weiterhin erhebliche Differenzen zwischen den beiden Staaten, was die Aussicht auf einen dauerhaften Waffenstillstand kurzfristig unwahrscheinlich macht. Die Möglichkeit eines Abkommens hing stark von der Entschlossenheit beider Seiten ab und von der Rolle externer Garanten. Die mögliche Verhandlungssituation wird durch die bevorstehende Reise des US-Präsidenten nach Peking beeinflusst, wobei China auf einen umfassenden Waffenstillstand drängte. Die Entwicklung der Verhandlungen und die geopolitische Lage beeinflussen zudem die globalen Rohstoffmärkte, was sich in einem Rückgang der Ölpreise widerspiegelte.