Die Einführung der Trump-Konten, eines neuen Sparprogramms, das darauf abzielte, Investitionen unter amerikanischen Kindern zu fördern, markierte diese Woche mit einem historischen Gongschlag an der Wall Street im Oval Office. Doch nicht alle waren überzeugt, dass das Projekt den neuen Generationen eine Beteiligung am sogenannten amerikanischen Traum ermöglichen würde, wobei Skeptiker vermuteten, dass die Erwartungen nicht erfüllt werden sollten.
Die Sparkonten waren nun allen amerikanischen Kindern unter acht Jahren zugänglich. Säuglinge, die zwischen 2025 und 2028 geboren wurden, qualifizierten sich für einen Startbeitrag von tausend Dollar. Diese Maßnahme erfolgte angesichts der anhaltenden Herausforderungen des Lebensstandards vor den Wahlen im November. Tax-Experten warnten jedoch davor, dass Familien mit niedrigerem Einkommen möglicherweise benachteiligt wurden und das Schema als zu kompliziert erachteten.
Die Funktionsweise der Konten sah wie folgt aus: Die Namen nach dem Präsidenten waren landesweit verfügbar und konnten von jedem unter acht Jahren mit einer gültigen Sozialversicherungsnummer eröffnet werden. Eltern konnten die entsprechende Anwendung herunterladen. Familien, Freunde und Arbeitgeber durften pro Kind jährlich bis zu fünftausend Dollar beitragen, und die Kinder konnten die Mittel erst im achtzehnten Lebensjahr entnehmen. Das Geld musste gesetzlich in einen kostengünstigen Indexfonds investiert werden, der auf langfristiges Wachstum ausgelegt war. Während das Kapital steuerfrei wuchs, unterlagen Abhebungen Steuern und einer möglichen Strafgebühr von zehn Prozent, falls diese vor dem Alter von fünfundneunzig Komma fünf erfolgte.
Um diese Strafgebühr zu vermeiden, mussten die Mittel für bestimmte Zwecke bestimmt werden, wie beispielsweise höhere Bildung, den Kauf oder Bau einer ersten Wohnung oder für persönliche Notfallausgaben. Die Trump-Konten ergänzten bestehende steueroptimierte Sparformen für Amerikaner, wie beispielsweise individuelle Altersvorsorgekonten oder Sparpläne für Bildung, die Eltern für die Studiengebühren ihrer Kinder nutzten.
Ein Kongressbericht beschrieb die externen Trump-Konten als eine neue Form des traditionellen individuellen Altersvorsorgekontos, unterschieden jedoch durch spezifische Regeln. Während das Weiße Haus argumentierte, dass die Konten Millionen von Kindern Zugang zur Aktienbeteiligung am US-Markt boten, welche historisch ungleich verteilt gewesen sei und viele Haushalte, insbesondere jüngere und einkommensschwache Familien, wenig oder keine Exposition besaßen. Der Chefökonom des Tax Foundation, Will McBride, äußerte jedoch die Ansicht, dass das Schema zu kompliziert sei und zu einer Minderheit zugutekäme.
Demgegenüber argumentierte Andy Blocker von Edward Jones, dass der Startbeitrag von tausend Dollar für Säuglinge während der zweiten Amtszeit von Trump eine „Barriere des Nichts“ beseitigte. Er sah den Erfolg darin, dass mehr Familien einen klaren Weg zur Ersparnis und Investition für die finanzielle Zukunft ihrer Kinder fanden. Dennoch warnte Adam Michel vom Cato Institute davor, dass die Idee zwar lobenswert sei, die tatsächlichen Ergebnisse jedoch die Rhetorik nicht erfüllen würden. Er betonte, dass die Hauptvorteile der Startsubvention waren, aber dass viele Familien besser mit bestehenden Sparformen auskommen würden, da die Strafen für frühe Abhebungen ein Problem blieben, welches die Konten nicht lösten.
Bis zum Start der Trump-Konten am 4. Juli hatten schätzungsweise sechs Millionen Familien angemeldet. Das Weiße Haus teilte mit, dass die tausend-Dollar-Subvention für Säuglinge bereits in über einer halben Million Konten eingezahlt worden war. Bis zum Ende dieser Woche hatten amerikanische Familien schätzungsweise hundertzwanzigfünf Millionen Dollar in die Trump-Konten eingezahlt. BlackRock und Unternehmen wie Visa und Dell unterstützten das Programm, da sie feststellten, dass etwa vierzig Prozent der Amerikaner keine Beteiligung an den Finanzmärkten besaßen.