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Welt

Trump reduzierte gemeinsame Übungen mit Südkorea trotz Warnungen vor nordkoreanischer Erfahrung

Militärische Experten betonten neue Bedrohungen durch Drohnentechnologie und Cyberangriffe

Donald Trump verkündete eine Reduzierung der gemeinsamen US-Militärübungen mit Südkorea, die auf die Abschreckung Nordkoreas abzielten. Diese Entscheidung erfolgte trotz Warnungen von Militärvertretern beider Länder, die darauf hinwiesen, dass das Regime von Kim Jong-un neue Kampfstrategien aus dem Ukraine-Krieg gelernt hatte.

Die Übungen unter dem Namen Ulchi Freedom Shield, eine der beiden großen jährlichen Manöver zwischen Südkorea und den Vereinigten Staaten, sollten vom Montag an bis zum 27. August stattfinden. Es wurde erwartet, dass an diesen Manövern etwa 18.000 südkoreanische Truppen sowie US-Truppen und Personal aus elf Mitgliedstaaten des UN-Kommandos (UNC) beteiligt waren, welches die Waffenruhe von 1953 überwachte.

Der US-Präsident äußerte jedoch Unzufriedenheit mit der US-Teilnahme, begründete dies mit seiner guten Beziehung zu Kim Jong-un und bezeichnete die Manöver als kostspielig. Er erklärte, dass die Teilnahme ein Signal sendet, welches gegenüber einem Land als unbedrohend und respektvoll galt, unangemessen und feindselig sei.

Trump gab an, dass es zu spät sei, die Übungen abzubbrechen, weshalb er den Verteidigungsminister Pete Hegseth anwies, diese „substanziell zu reduzieren“. Zudem betonte er, dass Südkorea sich weigerte, bei der Entmilitarisierung der Islamischen Republik Iran zu helfen.

Militärangehörige beider Seiten wiesen darauf hin, dass die Übungen nun Lehren aus der zunehmenden Erfahrung Nordkoreas auf dem Schlachtfeld in der Ukraine integrierten, einschließlich neuer Drohnentechniken. Ein Kommandeur der US-geführten Kommandeure in Südkorea erklärte, dass die Bedrohungen die zunehmende Nutzung dieser Technologien und das Verständnis der zeitgenössischen Kampferfahrung Nordkoreas widerspiegelten.

Die nordkoreanische Seite reagierte auf die angekündigten Manöver mit einer Warnung, dass diese eine „Probe für einen aggressiven Krieg“ seien und auf eine neue Bedrohung mit einer neuen Abschreckung reagieren würden. Ein pensionierter General hob die Bedeutung der zeitnahen Vorbereitung auf neue Fähigkeiten hervor und betonte, dass die nordkoreanischen Fähigkeiten erheblich verbessert worden seien und die Bedrohungslage nicht leichtfertig betrachtet werden dürfe.

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