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Toter Entwuchs in Spiegelbecken: Trump-Renovierung scheiterte

Nach Algenbefall und Vandalismus-Vorwürfen wurden Reparaturen angeordnet

Ein junges Entwuchs wurde am Sonntag im Spiegelbecken des Lincoln Memorial gefunden. Dieser Fund markierte die jüngste und tragischste Entwicklung bei Donald Trumps umstrittener und kostspieliger Renovierung des ikonischen Washingtoner Wahrzeichens. Fotos zeigten das leidende Tier, das in algenbeladenem Wasser schwamm, was auf den Zustand des Beckens hinwies.

Der lokale Staatsanwalt Jeanine Pirro versprach, aggressiv gegen alle Personen vorzugehen, die den beliebten Anlaufpunkt auf der National Mall beschädigt hatten. Pirro erklärte, dass mehrere Verweise gegen Einzelpersonen ausgesprochen worden seien und diese Fälle bis zum Äußersten verfolgt würden. Sie betonte, dass jeder, der das Spiegelbecken beschädigte oder beeinflusste, zur Verantwortung gezogen werde.

Die Ursache des Todes des Entwuchses blieb unklar, und weder der Nationalparkservice noch das Innenministerium lieferten unverzüglich Antworten auf Anfragen der Zeitung. Nachdem die Präsidentin das Ausmaß des Problems öffentlich thematisiert hatte, ordnete der Präsident unverzüglich Reparaturen an.

Trumps Renovierung, die 14,7 Millionen Dollar kostete, sollte vor der 250. Unabhängigkeitstagfeier am 4. Juli abgeschlossen werden. Doch nur wenige Tage nach Abschluss des Projekts am 6. Juni wurde der blaue Boden des Beckens von schlammigen grünen Algen bedeckt, woraufhin der Schutzlack begann, abzublättern. Versuche, die Algen zu beseitigen, umfassten das Einbringen von Wasserstoffperoxid, welches zwar als weniger gefährlich für die Umwelt galt, in hohen Konzentrationen jedoch ein Risiko für Wasservögel darstellte.

Arbeiter entfernten die Algen physisch aus dem Wasser, während das Innenministerium auch auf “Nanobubble-Ozon-Technologie” zur Bekämpfung der aquatischen Organismen zurückgriff. Trumps Behauptungen über Vandalen, die mit Messern und korrosiven Chemikalien das Becken beschädigt hätten, wurden ohne Beweise wiederholt. Ein dreifacher olympischer Kanufahrer wurde wegen vorsätzlicher Zerstörung von Staatsbesitz festgenommen.

Ein Bewohner räumte später ein, dass er in das Becken griff, um ein Stück Schutzlack zu berühren, bestritt jedoch jegliche Vandalismus. Trumps Behörden behaupteten, mehrere Personen hätten das Becken beschädigt und drohten mit „Jahren Haft“. Die gesamte Angelegenheit zeigte die mangelnde Pflege und die politischen Spannungen rund um die Instandhaltung öffentlicher Güter.

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