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Welt

Trump erklärte Waffenstillstand mit Iran für beendet

Präsident bezeichnete iranische Führung als unfähig und bezeichnete Verhandlungen als Zeitverschwendung

Der US-Präsident Donald Trump erklärte das Waffenstillstandsabkommen mit dem Iran für beendet. Diese Äußerungen folgten auf jüngste Handelsstreiks zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran. Trump kritisierte die iranische Führung als „Schlamm“ und „Quäker“ und bezeichnete sie als „verrückt“. Er betonte, dass er keine weiteren Verhandlungen mit den iranischen Gesprächspartnern führen wollte, da er diese als „Zeitverschwendung“ ansah.

Die Eskalation der Spannungen begann nach Angriffen auf drei Öltransporter im Hormus-Straße. Die US-Zentraleinheit Central Command meldete am Dienstag „mächtige“ Angriffe zurück. Am darauffolgenden Tag reagierte der Iran mit Angriffen auf US-Militärstandorte in Bahrain und Kuwait. Gleichzeitig zog die Vereinigten Staaten ihre vorübergehende Aussetzung der Sanktionen auf iranische Ölverkäufe zurück.

Der iranische Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf wirft dem Iran vor, das gemeinsame Verständnis (Memorandum of Understanding) verletzt zu haben. Er erklärte, dass die Ära der Einschüchterung und Erpressung vorbei sei und dass die Verhandlungen keinen Fortschritt brachten. Der NATO-Chef Mark Rutte bezeichnete die US-Angriffe als „absolut notwendig“ und wies darauf hin, dass der Iran den Waffenstillstand grundlegend verletzt habe.

Das ursprüngliche Abkommen enthielt unter anderem die Forderung nach einer sofortigen und dauerhaften Beendigung militärischer Operationen auf allen Fronten. Obwohl beide Seiten weiterhin über die Bedingungen eines dauerhaften Friedens verhandelten, wurden die Gespräche während Beerdigungszeremonien für den verstorbenen Ayatollah Ali Khamenei unterbrochen. Es blieb unklar, wann die Verhandlungen nach der jüngsten Runde der Streiks wieder aufgenommen würden.

Trump bekräftigte seine Haltung, indem er erklärte, er habe keine Lust mehr, Zeit mit den iranischen Gesprächspartnern zu verschwenden. Er verwies auf seine Sonderbeauftragten Steve Witkoff und Jared Kushner, deren Rolle in früheren Friedensgesprächen erwähnt wurde. Er betonte, dass diese Personen zwar gute Gesprächspartner seien, aber die Verhandlungen für ihn lediglich eine Verschwendung der Zeit darstellten.

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