Donald Trump warnte erneut, dass die Vereinigten Staaten bei einem Fehlschlag der diplomatischen Bemühungen eine starke militärische Reaktion gegen den Iran einleiten würden. Der US-Präsident erklärte, dass die Gespräche mit Teheran nur begrenzt Zeit hätten, da entweder eine rasche Lösung erreicht wurde oder nicht. Er betonte, dass die Gespräche nur deshalb geführt wurden, weil die Gegenseite die Kommunikation mit Washington benötigte, und dass die militärischen Maßnahmen zur Abschreckung notwendig blieben.
Teheran lehnte direkte Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten ab und betonte, dass die aktuellen Entwicklungen im Raum der Region nicht mit den USA verbunden seien. Die iranische Außenministerin erklärte, dass Vermittler Botschaften über regionale Entwicklungen übermitteln könnten, jedoch keine Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten geführt würden. Diese diplomatischen Auseinandersetzungen fanden im Kontext der anhaltenden Spannungen statt, die durch US-Israelische Angriffe ausgelöst wurden und die Region sowie die Weltwirtschaft erschütterten.
Parallel dazu nahmen Oman und Iran Gespräche zur zukünftigen Verwaltung der Straße von Hormus auf. Die Verhandlungen konzentrierten sich auf die Erarbeitung eines Prinzips für die Gebührenpflicht für alle Schiffe, die diese strategische Wasserstraße befuhren. Oman versuchte, Teheran davon zu überzeugen, dass jegliche Gebührenregelung freiwillig erfolgen müsse, um den Seerechtsgrundsätzen zu entsprechen.
Iran entwarf zudem einen eigenen Plan, der die jährliche Durchfahrt von über 50.000 Schiffen und Öltransportern sowie deren Rolle bei der Umweltverschmutzung im Persischen Golf kompensieren sollte. Dieses Modell orientierte sich an einem ähnlichen Konzept wie der von Malakka, wobei die iranische Seite zunehmend an diesem Ansatz interessiert schien.
Die USA pausierten ihre Angriffe auf den Iran, als die Fortschritte in den Gesprächen, unterstützt durch China, Katar und Pakistan, als positiv erachtet wurden. Gleichzeitig warnten hochrangige US-Militärs unterstellte Trump vor schwindenden Munitionsbeständen und den Auswirkungen iranischer Vergeltungsmaßnahmen auf US-Stützpunkte in der Region. Der oberste US-Militärbefehlshaber im Nahen Osten empfahl, die Bombardierung rund um die Straße zu beenden, da ihre Wirksamkeit an ihre Grenzen stieß.