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Trumps Intervention: Dieseldeal mit Russland löste Empörung in Kiew aus

Ukraine-Präsident kritisierte Deal als Geschenk Moskaus und forderte neuen Führungswechsel

Der US-Präsident Donald Trump äußerte die Ansicht, es sei Zeit für die Ukraine, einen neuen Präsidenten zu wählen. Diese Äußerung erfolgte als Reaktion auf die Kritik des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj an dem US-Deal bezüglich des Dieselexports an Russland. Selenskyj warnte davor, dass ein neuer Abkommen zur Freigabe von Millionen Tonnen russischen Diesel in die USA Moskau Mittel zur Fortführung des Krieges bereitstellen würde und bezeichnete dies als Geschenk für den russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Trump erklärte gegenüber Journalisten, Selenskyj wolle durch die Fortsetzung der Genehmigung von Angriffen auf russische Raffinerien „Probleme für die Welt“ schaffen. Er forderte stattdessen einen neuen Anführer, der Verhandlungen führen könne. Die jüngsten Eskalationen zwischen Russland und der Ukraine betrafen die Angriffe auf Energieerzeugungs- und Transportanlagen sowie wichtige Logistikzentren.

Die USA bestätigten am Freitag, dass ein Abkommen mit Moskau erzielt worden war, das die Sanktionen gegen den russischen Dieselexport bis zum 7. April aussetzte. Selenskyj reagierte scharf auf diese Entwicklung und erklärte, dass dies Moskau erlaubte, neue Mittel zur Beschaffung militärischer Ausrüstung zu sammeln und den Krieg fortzusetzen. Er warf Moskau vor, die Vereinbarung nutze, um weiter zu kämpfen und Bomben auf Städte abzuwerfen, insbesondere nach den jüngsten Angriffen auf Zapoljetschija.

Die EU reagierte kritisch auf den Deal. Die Chefdiplomatin für Außenpolitik der Europäischen Union äußerte die Ansicht, dass die Aussetzung der Sanktionen Moskau zusätzliche Einnahmen zur Kriegsführung bereitstellte. Sie betonte, dass dies nicht der Zeitpunkt sei, den Druck auf Russland zu lockern, und die europäische Gemeinschaft würde dies nicht tun. Deutschland versicherte, dass die Unterstützung für die Ukraine unverändert blieb und die Sanktionen gegen Russland beibehalten wurden.

Der Dieseldeal stellte die vierjährige westliche finanzielle Belastung Moskaus in Frage und zwang die Verbündeten in Europa und der NATO zur Überprüfung ihrer Sanktionsstrategien. Die Debatte um die Energieversorgung und die Kosten für Treibstoff intensivierte sich, da die Preise für Diesel aufgrund der Konflikte und der russischen Angriffe auf Raffinerien stark stiegen. Die Diskussion um die Rolle von Trump und die Notwendigkeit einer diplomatischen Lösung blieben somit zentral für die weitere Entwicklung des Konflikts.

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