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Politik

Trumps Drohungen gegen den Iran: Eine beunruhigende Rhetorik auf der UN

Der ehemalige US-Präsident thematisierte die Vernichtung der islamischen Republik und stellte die Zukunft der künstlichen Intelligenz in den Fokus.

Donald Trump präsentierte auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen eine bemerkenswerte Drohung, die selbst für ihn überraschend erschien: die mögliche Vernichtung des Iran. Während seiner Rede äußerte er den Wunsch, die islamische Republik schnell zu vernichten, um den Gegnern keine Chance auf zukünftige Macht zu geben. Er fragte, ob ein Abkommen geschlossen werden könne, das es dem Iran erlaubte, sich wieder aufzubauen und eine größere Nation zu gründen, oder ob er die Republik schnell zerstören müsse, um sie vor weiteren Verbrechen zu bewahren.

Diese Art der bellizistischen Sprache wirkte auf die internationale Gemeinschaft beunruhigend. Die Äußerungen des Präsidenten, die auf den Iran fokussiert waren, wirkten weniger beruhigend als erwartet. Trump spielte mit den Fakten und stellte die Dauer der Macht des theokratischen Regimes in Frage, obwohl die tatsächliche Entstehung der aktuellen Regierung erst 1979 erfolgte. Zudem zitierte er überzogene Zahlen bezüglich der Opfer der Proteste, was die Glaubwürdigkeit seiner Aussagen untergrub.

Die ominöse Rhetorik beschränkte sich nicht auf den Iran. Trump thematisierte auch den Zusammenbruch des kommunistischen Regimes in Kuba und deutete auf eine drohende Krise der Ernährungssicherheit hin. Er verortete seine Handlungen in Venezuela, wo US-Truppen den Präsidenten Nicolás Maduro festnahmen, als Beweis dafür, dass die Vereinigten Staaten ihre militärische Macht einsetzen würden, um nationale Interessen zu sichern. Er betonte, dass die USA keine Bedrohungen zuließen sollten, die einen Fuß in den westlichen Hemisphäre zu setzen versuchten.

Ein weiterer Aspekt seiner Rede betraf die internationale Strafgerichtsbarkeit, die er als „außer Kontrolle geratenes Institut“ bezeichnete. Gleichzeitig vollzog Trump einen deutlichen Kurswechsel hin zur künstlichen Intelligenz. Er verglich die rasche Entwicklung dieser Technologie mit einer existenziellen Bedrohung für die Menschheit und nannte sie ein „globalistisches Schema“. Er schlug vor, den Begriff „künstliche Intelligenz“ zu ändern und sie stattdessen als „Superintelligenz“ in allen Regierungsdokumenten zu bezeichnen.

Diese Verschiebung signalisierte Trumps Versuch, seine Einflussnahme in neuen Bereichen zu suchen. Er versuchte, die Debatte über die zukünftige Rolle der Technologie zu dominieren und seine eigene Machtposition zu festigen. Die Rede endete mit der Feststellung, dass er seine Macht testen wollte, um zu sehen, ob er Einfluss nehmen konnte, was die Unsicherheit über seine zukünftigen Schritte verdeutlichte.

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