Der US-Präsident Donald Trump äußerte auf dem G7-Gipfel in Frankreich Hoffnungen darauf, dass Europa seinen Weg bei den Fragen der Migration und der Energie fand. Er lobte die produktiven Gespräche mit Wolodymyr Selenskyj in Frankreich und mit Wladimir Putin am Telefon. Diese Äußerungen erfolgten im Kontext eines Gipfels, bei dem Emmanuel Macron, Friedrich Merz und Giorgia Meloni den Fortschritt bei der Annäherung der Vereinigten Staaten an die europäische Position zur Unterstützung der Ukraine priesen.
Der Gipfel bot auch eine Plattform für die Diskussion von globalen Themen. Trump betonte die Einheit bei der Bewältigung irregulärer Migration und Drogenhandel und würdigte eine „schöne Erklärung“ zu diesem Punkt. Er erwähnte zudem die Notwendigkeit, den Frieden im Libanon zu erarbeiten, obwohl er dies als nur einen kleinen Teil des Gesamtproblems ansah. Er äußerte die Hoffnung, dass der Friedensvertrag mit dem Iran den Beginn einer größeren Friedenslösung im gesamten Nahen Osten markierte.
Im Bereich der bilateralen Beziehungen sprach Trump mit Frankreichs Präsident Macron über die Bedeutung der Gespräche. Er thematisierte auch die Entwicklung der künstlichen Intelligenz und warnte davor, mit ihr übermäßig zu handeln, da sie sowohl große Chancen als auch erhebliche Risiken barg. Er dankte zudem Russland und China dafür, neutral in der Angelegenheit des Iran zu bleiben, da dies die Verhandlungen für die USA erleichtert habe.
Im Zusammenhang mit dem Iran-Deal sprach Trump über die Notwendigkeit, die maritime Durchfahrt durch den Hormus-Strait zu sichern. Er behauptete, dass sein politisches Abkommen die Schifffahrt bereits erheblich gesteigert habe. Er rechtfertigte die Maßnahmen, die er ergriff, indem er erklärte, dass ohne den Deal die USA für weitere Wochen oder Jahre Bomben ablegen könnten und die Durchfahrt durch den Hormus-Strait niemals gesichert worden wäre.
Der Präsident pries seine eigenen Handlungen und die Eliminierung des iranischen Führers Qassem Suleimani als Voraussetzung für den Deal an. Er betonte, dass er keine wirtschaftliche Katastrophe sehen wollte und dass die Eliminierung Suleimani eine notwendige Bedingung für den Erfolg des Abkommens darstellte. Gleichzeitig zeigte er eine gewisse Frustration über die anhaltenden Streitigkeiten zwischen Israel und dem Libanon, wobei er auf die ständigen Auseinandersetzungen zwischen Benjamin Netanyahu und der Organisation Hezbollah verwies.