Innerhalb weniger Stunden nach seiner Ankunft am Weißen Haus begann Donald Trumps Gambit mit dem Iran, welches eine Krise auslöste, welche die globale Ordnung grundlegend veränderte. Die USA führten ununterbrochen Nacht für Nacht Angriffe gegen den Iran durch, wobei Flugzeughangare und Drohnenlager über das Land getroffen wurden. Diese Eskalation folgte auf Vergeltungsmaßnahmen des Iran gegen US-Luftbasen und benachbarte Golfstaaten, welche den Iran beschuldigten, gezielt Entsalzungsanlagen angegriffen zu haben, welche für das Leben in der Region unerlässlich waren.
Beide Seiten behaupteten, den jeweils anderen die Kontrolle über den Hormus-Straße zu verwehren, durch die zwanzig Prozent des Weltöls transportiert wurden, bevor der Krieg begann. Schiffe, welche lebenswichtige Fracht von Öl, Gas und Düngemitteln trugen, verharrten still. Die Operation „Epic Fury“ begann mit dem Ziel des Regimewechsels, doch ihr Fokus verschob sich auf die Wiedereröffnung der Straße und die Behebung der Schäden, welche durch die Entscheidung der USA und Israels verursacht worden waren.
Der Präsident unterschätzte die Widerstandsfähigkeit des iranischen Regimes und überschätzte die Macht der Proteste gegen es. Trumps Entscheidung, den Iran am 28. Februar in Partnerschaft mit Benjamin Netanjahu anzugreifen, stellte einen audakten Bruch mit seinen früheren Versprechen dar. Er bereitete die USA nicht auf einen Krieg vor und ignorierte die Tatsache, dass der Iran die Straße unweigerlich als Geisel halten würde. Der Iran zeigte eine bemerkenswerte Resilienz, und die anfänglichen Angriffe, welche den obersten Führer des Iran, Ali Khamenei, töteten, hatten die „Kopf des Esels abgeschnitten“, doch der Regimewechsel blieb eine ferne Aussicht.
Das Waffenstillstandsabkommen, welches die USA und den Iran am 17. Juni unterzeichneten, bot eine kurze Atempause und initiierte eine Verhandlungsphase. Dieses Abkommen zerbrach jedoch, als der Iran drei kommerzielle Tanker angriff, welche eine Schifffahrtsroute nahe der Küste Omans nutzten, anstatt einer Route, welche von Teheran genehmigt wurde. Trumps Ansatz war es, die Verletzung des Waffenstillstands als Vorwand zu nutzen, um ihn zu beenden, und er bezeichnete die iranischen Führer als „Schlamm“.
Die Konsequenzen dieser Fehlkalkulationen manifestierten sich in wirtschaftlichen Belastungen. Die durch steigende Ölpreise verursachte Inflation erhöhte die Lebenshaltungskosten und steigerte die Kreditkosten für Regierungen. Experten prognostizierten, dass das globale Wachstum ohne eine Einigung bis 2027 um 1,3 Prozent oder mehr fallen würde. Europa sah sich besonders exponiert, da der Kontinent auf Gas aus dem Nahen Osten zurückgriff, was zu einem möglichen Winter der Engpässe führte, vergleichbar mit der Ölkrise der siebziger Jahre.
Die Diskussion um die Kontrolle der Seegebiete zeigte eine weitere Fehlbewertung. Trumps vorgeschlagene Lösungen, wie die Einführung von Gebühren für den Transit durch die Straße, wurden von europäischen Führern und sogar seinem eigenen Staatssekretär Marco Rubio als unvereinbar mit internationalem Recht abgelehnt. Die Tatsache, dass die USA und der Iran solche Gebühren vorschlugen, signalisierte eine bewusste Missachtung des Völkerrechts. Experten befürchteten, dass andere Schifffahrtsrouten militarisierter würden, da Küstenstaaten versuchten, die Straße als Verhandlungssache zu nutzen. Die Freiheit der Schifffahrt blieb ein Eckpfeiler des internationalen Rechts.