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Politik

Tötung eines Anti-Migrationsführers in Südafrika

Spezialpolizei untersucht Anschlag und die Spannungen um irreguläre Migration

Ein Spezialpolizeiteam begann die Untersuchung der Tötung eines Provinzführers einer anti-migrantischen Gruppe in Südafrika. Andile Mvuyelwa Somgxada, der Provinzleiter von March and March in Gauteng, wurde vor kurzem außerhalb seines Wohnhauses bei Johannesburg erschossen und starb mehrere Tage später im Krankenhaus. Die Gruppe erklärte, dass der Vorfall eine Vergeltung sei, da sie glaubte, er sei Ziel ihrer Kampagne gegen irreguläre Migranten gewesen.

Der Sprecher von March and March erklärte gegenüber der BBC, dass andere Führungspersönlichkeiten der Organisation kürzlich Warnungen oder Todesdrohungen erhalten hatten. Er bezeichnete den Vorfall als eine orchestrierte Tötung durch einen Auftragskiller und forderte die Behörden auf, die Hintergründe der Bedrohung, der die Organisation ausgesetzt war, zu klären.

Der stellvertretende Polizeichef, Generalmajor Puleng Dimpane, gab ein multidisziplinäres Team zur Ermittlung des Schusses bekannt. Er betonte, dass die Behörde die Schwere des Falles ernst nahm und eine gründliche Untersuchung durchführen würde, um die Umstände des Mordes festzustellen und die Verantwortlichkeit sicherzustellen.

Die Migration, insbesondere irreguläre Migration, stellte in Südafrika ein hochkontroverses politisches Thema dar. Demonstranten warfen den Migranten vor, öffentliche Dienstleistungen zu belasten und in Kriminalität verwickelt zu sein. March and March hatten eine informelle Frist bis zum 30. Juni für alle Migranten ohne Papiere zur Ausreise gesetzt und versprachen wöchentliche Märsche, bis ihre Forderungen erfüllt seien.

Die südafrikanische Regierung informierte, dass seit Beginn einer „Migrationsmanagement“-Kampagne mehr als 53.000 Ausländer deportiert oder repatriiert worden waren. Xenophobie war ein langwieriges Problem in Südafrika, einem der reichsten afrikanischen Länder, das Migranten für bessere wirtschaftliche Möglichkeiten anzog.

In jüngster Zeit führten diese Spannungen zu Gewalt, Einschüchterung und Plünderungen. Am Dienstag wurden fünf Personen in der Provinz Limpopo festgenommen, weil sie versuchten, Immigrationsbeamte zu imitieren und unrechtmäßig verlangten, dass ausländische Staatsbürger das Land verließen. Der Polizeichef warnte scharf davor, dass niemand die Befugnis besaß, Einwanderungsinspektionen durchzuführen oder Personen aus Gemeinschaften zu entfernen, und betonte, dass das Gesetz für alle gleichermaßen galt.

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