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Politik

Schule mit tödlicher Massenschießerei wird abgerissen

Regierung verspricht neue, sichere Bildungseinrichtung für die Jugendlichen

Die Entscheidung, die Tumbler Ridge Secondary School abzureißen, wurde von den Behörden bekannt gegeben. Die Schule war Schauplatz einer der tödlichsten Massenschießereien in Kanada. Diese Maßnahme erfolgte nach Konsultationen zwischen der Schulbehörde und Überlebenden, Familien und Gemeindemitgliedern, wie der Premierminister David Eby erklärte.

Bei dem Vorfall wurden neun Menschen getötet und zahlreiche Verletzte. Der Schütze, ein achtzehnjähriger ehemaliger Schüler, wurde später bei einem selbstverschuldeten Unfall gefunden. Der Angriff hinterließ die Region emotional zerrissen. Die Polizei fand sechs Todesopfer innerhalb der Schule, während weitere Opfer, nämlich der Bruder und die Mutter des Schützen, bei einem Wohnsitz in der Nähe entdeckt wurden.

Der Premierminister Eby versprach der Gemeinschaft, dass die Jugendlichen von Tumbler Ridge nicht wieder in das alte Schulgebäude zurückkehren müssten, wo die Tragödie geschahen. Er betonte, dass die Behörden sicherstellen wollten, dass die Menschen eine sichere Umgebung für ihre Schulausbildung erhielten. Für die Errichtung einer neuen Einrichtung wurde ein Plan entwickelt, die Schule im Sommer abzureißen und ein neues Gebäude an einem anderen Ort in der abgelegenen Bergstadt zu errichten.

Die Provinzregierung verpflichtete sich, die neue Schule so schnell wie möglich zu bauen. Darüber hinaus bestätigte die Bundesregierung ihre Unterstützung bei der Finanzierung des Projekts. Der Premierminister hob die „Heldenhaftigkeit“, den „Mut“ und die „Widerstandsfähigkeit“ der Gemeinschaft hervor, die die Region in den Monaten nach der verheerenden Situation durchlaufen musste. Er versicherte, dass die Kinder von Tumbler Ridge einen sicheren, komfortablen und heilenden Ort für den Schulbesuch finden würden.

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