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Typhoon Maysak zerstörte China: Überschwemmungen und Gefahr durch Schlangen

Starke Regenfälle und Tornados führten zu Todesfällen und erheblichen Sachschäden in Südchina

Der Taifun Maysak verursachte in China, als er zum ersten Mal für die Saison 2026 Land anlandete, verheerende Schäden in den südlichen und zentralen Regionen. Die Guangxi-Region erlebte innerhalb von zwölf Stunden intensive Regenfälle von bis zu 280 Millimetern, was zu dem Anstieg von Flüssen und dem Bruch von Dammwänden führte. Am Montagmorgen hatten Überschwemmungen in Nanning und den umliegenden Gebieten dazu geführt, dass viele Menschen auf Dächern gefangen blieben.

Die Überschwemmungen stellten zusätzliche Gefahren dar, insbesondere aufgrund der Präsenz von wilden und gezüchteten Schlangen. Lokale Medien berichteten am Donnerstag, dass Hunderte von Schlangen, darunter Kobraen, aus überfluteten Zuchtbetrieben entkommen waren. Der Taifun Maysak unterstützte zudem die Entwicklung zweier zerstörerischer Tornados, die am Montagabend über Zentralchina fegten. Dies geschah, als warme Luft aus dem Süden, die durch den Taifun Maysak aufsteigen war, auf kalte Luft im Norden traf.

Während die Behörden die vollständige Ausdehnung der Schäden noch überprüften, berichtete die offizielle Nachrichtenagentur Xinhua bereits von mindestens elf Todesfällen und 331 Verletzten sowie von über 4.855 beschädigten Wohnhäusern. Es war der erste aufgezeichnete Tornado in der zentralen Provinz Hubei seit Mai 2021.

Parallel dazu erlebte Indien diese Woche starke Niederschläge. Teile Mumbais erhielten am Sonntag über 300 Millimeter, und eine nahegelegene Region in Matheran, östlich von Mumbai, verzeichnete zwischen Sonntag und Mittwoch insgesamt über 850 Millimeter Niederschlag. Diese vier Tage Regen führten zum Einsturz von Gebäuden in den östlichen Vororten Mumbais und töteten mindestens dreizehn Menschen. Ein dreistöckiges Chawl stürzte ein und tötete fünf junge Kinder sowie eine Frau, wie lokale Behörden berichteten.

In der südlichen Atlantikinsel Tristan da Cunha traf ein bemerkender Wintersturm am Dienstag ein. Windgeschwindigkeiten von bis zu 124 Meilen pro Stunde wurden an der Amateurwetterstation auf der Schule auf der Insel gemessen. Dächer wurden von mehreren Gebäuden abgerissen, jedoch wurden keine Todesfälle gemeldet. Die Windgeschwindigkeiten wurden oft durch den 2.000 Meter hohe Vulkan, der die Insel bildete, verstärkt. Dieser Vulkan erzeugte sogenannte Hangwinde, starke Winde auf der lehwertigen Seite von Bergen, verursacht durch absteigende Luft, welche komprimiert und starke Böen erzeugte.

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