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Sport

UEFA drohte mit Boykott bei Weltmeisterschaften wegen FIFA-Investitionsplan

Verkauf von Anteilen an Fußballwettbewerben stieß auf heftigen Widerstand

Die fünfzig-fünf-fache Mitgliedsorganisation des europäischen Fußballs, UEFA, erklärte, sie würde bei der Genehmigung eines Plans von FIFA, Anteile an den Weltmeisterschaften an private Investoren zu verkaufen, einen Boykott der Turniere androhen. Diese Entscheidung erfolgte nach einer Dringlichkeitssitzung, in der die vorgeschlagene Strategie von FIFA, die Weltfußball-Organisation, diskutiert wurde.

Die Concacaf, die den diesjährigen Weltcup veranstaltete, lehnte den Vorschlag von FIFA-Präsident Gianni Infantino vehement ab. Quellen deuteten an, dass die Nationen der Concacaf auch an Vertrauen in Infantino verloren. UEFA hatte ihre Opposition bereits durch zwei scharfe Erklärungen deutlich gemacht. Sie betonte, dass der Weltcup kein Anlageprodukt sein dürfe. Sie argumentierte, dass dieses Ereignis ein bedeutendes sportliches Erbe sei, das über Generationen hinweg von Spielern, Nationalmannschaften und Unterstützern aufgebaut worden sei. Ein Teil davon dürfe niemals an private Investoren veräußert werden.

Der Plan von FIFA sah die Schaffung einer kommerziellen Tochtergesellschaft vor, um die Hauptveranstaltungen, einschliesslich der Weltmeisterschaften, zu organisieren. Externalen Investoren durften Anteile an einer neuen Tochtergesellschaft, der Fifa Forward Enterprise (FFE), erwerben. Um diesen Plan durchzubringen, benötigte Infantino 106 Stimmen von den 211 Mitgliedern von FIFA. UEFA und die Concacaf-Mitglieder stellten zusammen 96 Organisationen dar, die voraussichtlich gegen den Vorschlag stimmen würden.

UEFA kritisierte Infantino scharf und bezeichnete die Pläne als verantwortungslos und unhaltbar. Sie bezeichnete die geheime Konzeption eines solchen Vorschlags als eine Abkehr von der Pflicht von FIFA als Verwalter des Weltfußballs. Sie erklärte, dass dies nicht nur ein Versagen der Führung sei, sondern eine Aufgabe der Verantwortung sei. Die Organisation stellte die nationalen Verbände vor ein Ultimatum: Entweder sie akzeptierten die unumkehrbare Übernahme der wichtigsten Wettbewerbe des Fußballs oder sie trugen die Konsequenzen.

Die Reaktion anderer Organisationen war ebenfalls klar. Die englische Fußballverbände unterstützten die kollektive Sichtweise und lehnten die Pläne ab. Die britische Premierministerin kritisierte die Pläne als einen Verrat von FIFA. Die Kulturministerin betonte, dass der Fußball den Fans und nicht Milliardärinvestoren gehöre. Die Weltverbände und die Premier League befürworteten die Haltung der UEFA. Es blieb offen, wie FIFA auf die scharfe Reaktion von UEFA reagieren würde und welche Auswirkungen dies auf die bevorstehenden Spiele, insbesondere die Frauen-Weltmeisterschaft, hätte.

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