Das Vereinigte Königreich plante den Einsatz künstlicher Intelligenz zur Vorhersage des Wetters, um klimasensible Länder vor extremen Wetterereignissen zu schützen. Wettervorhersager warnen, dass ein potenziell rekordverdächtiger El Niño eine Welle verheerender Überschwemmungen, Dürren und Stürme auslösen konnte. Das Außen-, Commonwealth- und Entwicklungsministerium (FCDO) arbeitete mit dem Met Office zusammen, um diese Systeme in Teilen Afrikas und Südostasiens in den kommenden Monaten einzuführen.
Der Außenminister betonte, dass die Klimasicherheit alle Lebensbereiche beeinflusste. Er erklärte, dass die Auswirkungen extremer Wetterereignisse weltweit spürbar wurden, sei es durch die Beeinträchtigung des globalen Handels, die Störung von Lieferketten oder den Anstieg der Preise für Nahrungsmittel und Energie. Die neue Partnerschaft sollte Ländern des Globalen Südens helfen, sich gegen extreme Wetterereignisse zu wappnen und die Folgen des Klimawandels zu bewältigen, indem britische Expertise und Technologie zur Schaffung einer stabileren Welt eingesetzt wurden.
Die Kooperation sah vor, dass britische Wissenschaftler und Meteorologen mit bestehenden Wetterdiensten in den Partnerländern zusammenarbeiteten. Sie teilten Vorhersagemodelle, Klimadaten und technische Expertise, um die Prognosen schwerer Wetterereignisse zu verbessern und Gemeinschaften nach Katastrophen schneller wieder aufzubauen. Das Met Office nutzte dabei Fortschritte im maschinellen Lernen, welche die Erstellung von Wettervorhersagen signifikant schneller, genauer und zu deutlich geringeren Kosten ermöglichten. Dies erlaubte es mehr Ländern, von hochentwickelten Prognosesystemen zu profitieren.
Als Teil dieses Programms konzentrierte sich die erste Phase auf die Philippinen, wo dicht besiedelte Küstenlinien und die Lage im westpazifischen Taifungürtel Millionen von Menschen jährlich vor tropischen Stürmen bedrohten. Das FCDO unterstützte die Initiative zudem durch das diplomatische Netzwerk Großbritanniens, um britische Technologie und Fachkenntnisse mit lokalen Partnern zu verbinden. Simon Brown, stellvertretender Chef- bzw. Geschäftsführer des Met Office, betonte, dass diese strategische Partnerschaft die britische Position als globale Führungsmacht in diesem Bereich stärkte und mehr Menschen vor extremen Wetterereignissen schützte.
Die Partnerschaft wurde offiziell während der London Climate Action Week gestartet. Die Regierung erklärte, dass diese Kooperation einen modernen Ansatz für die Entwicklung widerspiegelte, der über traditionelle Hilfe hinausging, um Wachstum, Arbeitsplätze und Handel zu fördern. Dies signalisierte einen neuen Ansatz für die Entwicklung, der besser auf eine Welt zugeschnitten war, die von Problemen wie Krankheit, Konflikt und der Klimakrise heimgesucht wurde.