Die wachsende grüne Wirtschaft des Vereinigten Königreichs generierte jährlich über 100 Milliarden Pfund. Eine Analyse der führenden Wirtschaftsorganisationen belegte, dass dieser Sektor nicht nur ein ökologisches Ziel, sondern ein starker Motor für die nationale Entwicklung war. Die Forschungsergebnisse zeigten, dass die Transformation hin zu einer klimaneutralen Ökonomie weitreichende wirtschaftliche Vorteile mit sich brachte.
Die Netto-Null-Ökonomie profitierte weitreichend. Sie schuf über eine Million Arbeitsplätze und erhöhte die Löhne signifikant. Durchschnittlich verdienten die Beschäftigten rund 43.000 Pfund pro Jahr, was etwa elf Prozent über dem nationalen Durchschnitt lag. Die Beteiligung an diesen Sektoren, von der Installation von Solarpaneelen bis zur Herstellung von Elektrofahrzeugen, ergab eine Gesamtwertschöpfung von 105 Milliarden Pfund. Dies entsprach fast vier Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes.
Darüber hinaus zeigte die Forschung, dass jeder Arbeitnehmer in dieser Ökonomie für die breitere Wirtschaft fast 120.000 Pfund pro Jahr generierte. Dies war etwa anderthalbmal höher als der nationale Durchschnitt für den Mehrwert, was angesichts der allgemeinen Produktivitätsherausforderungen des Landes besonders bedeutsam war. Zudem lag ein potenzieller Investitionsbedarf in die Energieinfrastruktur bei geschätzten 455 Milliarden Pfund, angetrieben durch die staatlichen Ziele zur Dekarbonisierung des Stromnetzes bis 2030 und dem Ziel der Klimaneutralität bis 2050.
Dennoch existierte ein deutlicher politischen Konflikt. Rechtspopulistische Parteien forderten die Aufhebung der Klimaziele und stellten die Unterstützung für erneuerbare Energien in Frage. Kritiker argumentierten, dass der Rückzug aus der Klimapolitik wirtschaftlich schädlich sei und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes gefährde. Experten betonten, dass der Verzicht auf die Netto-Null-Strategie die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Vereinigten Königreichs untergrub.
Ein weiterer Aspekt betraf den Sektor des Bergbaus. Die Arbeitsplätze in der Nordsee, die als Wachstumsmöglichkeit genannt wurden, nahmen kontinuierlich ab. Seit 2013 verloren gingen etwa 200.000 Arbeitsplätze im Öl- und Gasbereich, trotz staatlicher Unterstützung. Die Ministerin für Klima betonte, dass die Elektrifizierung und die Förderung sauberer, heimischer Energie der einzige Weg seien, um Haushalte und Unternehmen vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. Sie argumentierte, dass die grüne Transformation eine britische Erfolgsgeschichte darstellte, die Kosten senkte und Industrie mit qualifizierten Arbeitsplätzen versorgte.