Kiew führte über 800 Drohnenangriffe durch, die auf russische Infrastruktur abzielten. Die Ukraine setzte dabei Raketen der Art „Flamingo“ ein, welche eine Tonne Sprengstoff trugen und eine Reichweite von bis zu 3.000 Kilometern bei niedrigen Flugbahnen besaßen. Diese Angriffe richteten sich insbesondere gegen ein zentrales russisches Raumfahrtzentrum in Samara, welches die Entwicklung von Trägerraketen wie der „Soyuz-2.1b“ unterstützte. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, dass diese tiefen Schläge notwendig seien, um das Kriegspotenzial Russlands zu reduzieren und konkrete Schäden an spezifischen Einrichtungen zu verursachen. Er betonte, dass Frieden durch sichtbare Zerstörung von Anlagen erreicht werde.
Parallel dazu zielte die ukrainische Verteidigung auf eine russische Flugbasis in Savasleyka, die MiG-31K-Kampfflugzeuge beherbergte und zur Abfernung ballistischer Raketen gegen Kiew eingesetzt wurden. Die Angriffe auf diese militärischen Anlagen lieferten Selenskyj als „neue bedeutende Ergebnisse“.
Als Reaktion auf die Drohnenverletzungen im Luftraum der Slowakei wurden NATO-Jets aufgestellt. Zwei italienische Eurofighter und zwei türkische F-16-Jets wurden aus verschiedenen Standorten in Reaktion auf die Verletzung des Luftraums in Lettland aufgestellt. Dies zeigte die unmittelbare Reaktion der westlichen Verbündeten auf die Eskalation.
Die Ukraine nutzte zudem britische Drohnen für tiefe Angriffe innerhalb Russlands. Diese Drohnen erzielten Erfolge bei der Zerstörung von Ölraffinerien nahe Moskau sowie in Yaroslavl und Wolgograd. Zudem wurde die Drohne, die von der britischen Royal Navy getestet wurde, zur Zielerfassung der russischen Stadt Belgorod eingesetzt.
Auf der Gegenseite führten russische Raketenangriffe auf Kiew zu Bränden in mehreren Stadtbezirken. Ein Angriff auf ein Wohngebäude im Südosten der Ukraine tötete ein Säugling und verwundete elf Personen. Mehrere russische Drohnen zerstörten zudem das Familienheim im Bezirk Brovary nahe Kiew. Die Familie des Opfers berichtete von der Zerstörung der Wohnung durch die Drohne und betonte die Zerstörung der Überreste ihrer Mutter.
Geopolitisch verschärfte sich die Lage weiter, als Nordkorea die Beziehungen zu Russland vertiefte. Pyongyang befeuerte die Unterstützung Russlands im Krieg gegen die Ukraine, indem es Truppen und Waffen zur Verfügung stellte. Russland forderte Washington und Ankara auf, die Berichte über Pläne zur Überführung einer „wesentlichen Waffenarsenal“ von der Türkei nach Kiew zu erklären. Diese Forderung verdeutlichte den wachsenden Druck auf die bilateralen Beziehungen zwischen Moskau und den westlichen Partnern.