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Ukraine traf russische Raffinerien

Angriffe auf Energieinfrastruktur im Schwarzem Meer und in der Tiefe Russlands

Die Ukraine führte mehrere Angriffe auf Ölraffinerien tief in russisches Territorium durch. Die Ziele waren die Raffinerien Bashneft-Novoil und Slavneft-Yanos, deren Zerstörung darauf abzielte, die Einnahmen zu begrenzen, die Moskau für seinen Krieg nutzte. Die ukrainische Seite berichtete, dass zudem Patrouillenboote und andere Schiffe im Schwarzen Meer getroffen wurden, welche als Tanker zur illegalen Ausfuhr sanktionierter Öle dienten.

Der Regionalgouverneur Yaroslavl, Mikhail Evraev, erklärte, dass die Slavneft-Yanos durch einen sogenannten „größten Feinddrohnenangriff“ in Flammen stand. Er berichtete über Verletzte und bestätigte, dass herabfallende Trümmer die Speichertanks der Raffinerie traf. Die ukrainische Seite bestätigte zudem, dass mindestens elf Personen bei russischen Angriffen getötet wurden und die Notwendigkeit einer verstärkten Abfangkapazität betont.

Russland erklärte in seiner jüngsten Lageberichtsaktualisierung, dass seine Streitkräfte ukrainische Treibstoff-, Energie- und Transportanlagen sowie Drohnenlager angegriffen. Die russischen Behörden berichteten zudem über weitere Angriffe auf Energieinfrastruktur und Transportanlagen. In der südlichen Region berichtete der Regionalleiter Kherson, Oleksandr Prokudin, über einen vollständigen Stromausfall der gesamten Stadt, nachdem eine kritische Infrastrukturanlage über Nacht getroffen worden war.

Die ukrainischen Angriffe auf Energieanlagen in Yaroslavl erfolgten bereits mehrfach. Während die ukrainische Regierung die diplomatischen Möglichkeiten zur Beendigung des Krieges stärkte, betonte sie die Notwendigkeit, dass Russland Frieden wählte. Die Berichte über die Zerstörung der Anlagen verdeutlichten die anhaltende Intensität der militärischen Auseinandersetzungen entlang der Frontlinie.

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